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Kernavė

File:Kernave_mounds_20200926.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Ort in Litauen

Key facts

Ancient site.name
Kernavė
Ancient site.alternate_name
Town
Ancient site.image
Kernave mounds 20200926.jpg
Ancient site.caption
One of the old hillforts at Kernavė
Ancient site.map_type
Lithuania
Ancient site.map_alt
Map showing location in Lithuania
Ancient site.location
Širvintos District Municipality, Lithuania
Ancient site.type
Settlement
Ancient site.abandoned
14th century
Ancient site.epochs
Middle Ages
Ancient site.cultures
Lithuanian
Ancient site.excavations
1859, 1979, 1980–1983
Ancient site.condition
In ruins
UNESCO World Heritage Site.child
yes
UNESCO World Heritage Site.Official_name
Kernavė Archaeological Site (Cultural Reserve of Kernavė)
UNESCO World Heritage Site.ID
1137
UNESCO World Heritage Site.Year
2004
UNESCO World Heritage Site.Criteria
Cultural: iii, iv

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
hillfort
Country
Lithuania
Population
272
Image
Kernavė - Hill forts 01.jpg
Show 4 more facts
Commons category
Kernavė
Commons gallery
Kernavė
native label
Kernavė
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Kernavė (deutsch, 18. Jahrhundert: Kernau) ist die älteste bekannte Hauptstadt Litauens, gelegen nordwestlich von Vilnius, mit etwas mehr als 300 Einwohnern. Es ist Sitz des gleichnamigen Amtsbezirks der Rajongemeinde Širvintos. Im 13. Jahrhundert war Kernavė eine feudale Stadt mit fünf Wehrburgen. Heute sind von den vorgeschichtlichen Burgen nur noch Hügel übrig. Die so genannten Schüttberge wurden erstmals im Jahre 1279 in der Livländischen Chronik erwähnt. Der größte, der „Thron des Mindaugas“, soll Sitz eines sagenumwobenen Königs Mindaugas gewesen sein. Auf dem „Opferberg“ sollen in vorchristlicher Zeit Opferzeremonien abgehalten worden sein. Die Balten wurden erst im 13. Jahrhundert gewaltsam bekehrt. Auf den „Berg des Lizdeika“ soll sich der letzte heidnische Oberpriester mit den „Heiligen Jungfrauen“ und dem „Heiligen Feuer“ zurückgezogen haben. Lizdeika war der Beiname der litauischen Oberpriester. Zwischen den Hügeln wurden die Reste einer Siedlung aus dem 3. und 4. Jahrhundert gefunden. Kernavė war auch Heimat des sagenhaften Großfürsten Traidenis. Die Katholische Pfarrkirche der Jungfrau Maria Skapulier in Kernavė wurde von 1910 bis 1920 im neugotischen Stil errichtet. Von den Hügeln bietet sich eine Aussicht auf das Tal der Neris, eines Nebenflusses der Memel. Der Ort wurde 2004 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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