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Kölleda
EntityQ539554· pop 37· linked from 76 articles

Stadt in Thüringen/Deutschland

Key facts

German location.type
Stadt
German location.image_photo
Koelleda town hall.jpg
German location.image_caption
Town hall built in 1702
German location.image_coa
Coat of Arms of Kölleda.svg
German location.image_plan
Kölleda in SÖM.png
German location.state
Thüringen
German location.district
Sömmerda
German location.elevation
145
German location.area
89.52
German location.postal_code
99623, 99625
German location.area_code
03634, 03635
German location.licence
SÖM
German location.Gemeindeschlüssel
16 0 68 034
German location.website
www.koelleda.de
German location.mayor
Uwe Kraneis
German location.leader_term
2024–30

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Country
Germany
Located in
Kölleda
Population
6465
Area
89.52
Elevation
145
Time zone
UTC+02:00
Shares border with
Großneuhausen
Official website
www.koelleda.de
Image
Koelleda town hall.jpg
Dialing code
03635
Licence plate code
SÖM
Show 5 more facts
Commons category
Kölleda
twinned administrative body
Hochheim am Main
postal code
99625
hashtag
Kölleda
Sources (6)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Kölleda (bis 1927 Cölleda) ist eine ländlich geprägte Kleinstadt in Thüringen. Die Kommune gehört zum Landkreis Sömmerda und liegt etwa zehn Kilometer östlich der Kreisstadt Sömmerda am Rande des Thüringer Beckens. Sie ist mit ca. 6300 Einwohnern die drittgrößte Kommune im Landkreis. Kölleda ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda, ohne jedoch dazu zu gehören. Die Einwohner heißen „Kölledaer“. Für die Region übt Kölleda die Funktion eines Unterzentrums aus. Die Stadt ist geprägt von einem früheren traditionell großen Arznei- und Gewürzkräuteranbau, insbesondere Pfefferminze. Dies führte zu dem Beinamen „Pfefferminzstadt“ und „Pfefferminzbahn“ für die vorbeiführende Bahnstrecke Straußfurt–Großheringen. Kölleda hat eine 1200-jährige bewegte Geschichte. Bedeutend für die Stadtentwicklung waren während der NS-Zeit der Bau von Fliegerhorst und Luftzeugamt für die Luftwaffe sowie später zur DDR-Zeit der VEB Funkwerk Kölleda (heute Funkwerk AG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses als „Neutrowerk“ von engagierten rückgekehrten und zugezogenen Fachleuten – nach schwierigsten Verhandlungen mit der sowjetischen Militärverwaltung – im deshalb nicht gesprengten „Altbau“ des Fliegerhorstes gegründet. In Kölleda gibt es viele kleinere und mittelständische Unternehmen. Vor allem die Elektrotechnik und die Metallverarbeitung haben als Wirtschaftsfaktor für die Stadt zunehmende Bedeutung erlangt. Bekannt ist die „Jahnstadt“ Kölleda auch als Verbannungsort für den „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn (Gedenktafel östlich der Roßplatz-Kreuzung; um 1960 auch mit „Jahnsportspielen“ und heute wieder mit dem Jahnplatz) sowie als Geburtsort des Chemikers Fritz Hofmann, Erfinder des künstlichen Methylkautschuks (Buna-Gummi), mit dem Geburtshaus (Gedenktafel) in der nach ihm umbenannten ehemaligen Auenstraße.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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