
Key facts
- German location.type
- Stadt
- German location.image_photo
- Koelleda town hall.jpg
- German location.image_caption
- Town hall built in 1702
- German location.image_coa
- Coat of Arms of Kölleda.svg
- German location.image_plan
- Kölleda in SÖM.png
- German location.state
- Thüringen
- German location.district
- Sömmerda
- German location.elevation
- 145
- German location.area
- 89.52
- German location.postal_code
- 99623, 99625
- German location.area_code
- 03634, 03635
- German location.licence
- SÖM
- German location.Gemeindeschlüssel
- 16 0 68 034
- German location.website
- www.koelleda.de
- German location.mayor
- Uwe Kraneis
- German location.leader_term
- 2024–30
via Wikipedia infobox
Wikidata facts
- Country
- Germany
- Located in
- Kölleda
- Population
- 6465
- Area
- 89.52
- Elevation
- 145
- Time zone
- UTC+02:00
- Shares border with
- Großneuhausen
- Official website
- www.koelleda.de
- Image
- Koelleda town hall.jpg
- Dialing code
- 03635
- Licence plate code
- SÖM
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- Commons category
- Kölleda
- twinned administrative body
- Hochheim am Main
- postal code
- 99625
- P8168
- Richard Kruspe
- hashtag
- Kölleda
Sources (6)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Kölleda (bis 1927 Cölleda) ist eine ländlich geprägte Kleinstadt in Thüringen. Die Kommune gehört zum Landkreis Sömmerda und liegt etwa zehn Kilometer östlich der Kreisstadt Sömmerda am Rande des Thüringer Beckens. Sie ist mit ca. 6300 Einwohnern die drittgrößte Kommune im Landkreis. Kölleda ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda, ohne jedoch dazu zu gehören. Die Einwohner heißen „Kölledaer“. Für die Region übt Kölleda die Funktion eines Unterzentrums aus. Die Stadt ist geprägt von einem früheren traditionell großen Arznei- und Gewürzkräuteranbau, insbesondere Pfefferminze. Dies führte zu dem Beinamen „Pfefferminzstadt“ und „Pfefferminzbahn“ für die vorbeiführende Bahnstrecke Straußfurt–Großheringen. Kölleda hat eine 1200-jährige bewegte Geschichte. Bedeutend für die Stadtentwicklung waren während der NS-Zeit der Bau von Fliegerhorst und Luftzeugamt für die Luftwaffe sowie später zur DDR-Zeit der VEB Funkwerk Kölleda (heute Funkwerk AG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses als „Neutrowerk“ von engagierten rückgekehrten und zugezogenen Fachleuten – nach schwierigsten Verhandlungen mit der sowjetischen Militärverwaltung – im deshalb nicht gesprengten „Altbau“ des Fliegerhorstes gegründet. In Kölleda gibt es viele kleinere und mittelständische Unternehmen. Vor allem die Elektrotechnik und die Metallverarbeitung haben als Wirtschaftsfaktor für die Stadt zunehmende Bedeutung erlangt. Bekannt ist die „Jahnstadt“ Kölleda auch als Verbannungsort für den „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn (Gedenktafel östlich der Roßplatz-Kreuzung; um 1960 auch mit „Jahnsportspielen“ und heute wieder mit dem Jahnplatz) sowie als Geburtsort des Chemikers Fritz Hofmann, Erfinder des künstlichen Methylkautschuks (Buna-Gummi), mit dem Geburtshaus (Gedenktafel) in der nach ihm umbenannten ehemaligen Auenstraße.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
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