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Lovely Rita

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Lovely Rita

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2001 film by Jessica Hausner

Film · TMDB

5.3

Rita is an outcast teenager in suburban Austria, misunderstood both at school, where she's disdained by classmates, and at home, where her staunchly religious mother and temperamental father bemoan her inability to fit in with their comfortable bourgeois life. When Rita sets out to seduce her school bus driver, she sets in motion a series of events that changes everyone's lives irrevocably.

Released: 2001-11-0279 minDir: Jessica HausnerDrama

Cast

  • Barbara Osika as Rita
  • Christoph Bauer as Fexi
  • Peter Fiala as Bus Driver
  • Wolfgang Kostal as Rita's Father
  • Karina Brandlmayer as Rita's Mother

Themes

  • friendship
  • woman director
  • teen rebel

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Ratings

IMDb

5.9/10

786 votes

Year
2001
Runtime
79 min
Genres
Drama

via IMDb

Described at

LOVELY RITA | Viennale

Jessica Hausner, Österreich, Deutschland, 2001, 80min, Rita ist vierzehn Jahre und besucht ein katholisches Gymnasium. Sie lebt mit ihren Eltern, Inge und Norbert, in einem…

viennale.at →

Rita ist vierzehn Jahre und besucht ein katholisches Gymnasium. Sie lebt mit ihren Eltern, Inge und Norbert, in einem Einfamilienhaus an der Peripherie von Wien, wo es Klimt-Drucke an der Wand, gedämpfte Klaviermusik und marmorierte Klodeckel gibt. Es wird viel geschwiegen, regelmäßig warm und fleischhaltig gegessen, und wenn den Vater etwas drückt, dann geht er in den angebauten Schießstand und feuert auf Attrappen. Lovely Rita liefert in kühlen Farben und langen Einstellungen «sketches of life», scheinbar zufällige Momentbeobachtungen aus dem Leben eines jungen Mädchens. Es wird schnell klar, dass dieser Film von der Erzählökonomie des Mainstreamkinos nicht viel hält: die Konvention, die psychologische Verfasstheit der Hauptfiguren gleich zu Anfang zu etablieren (um die folgenden Motivationen und Aktionen zu bedingen), bleibt ausgespart. Rita ist einfach da, so wie sie ist: mürrisch, in sich zurückgezogen, mal trotzig, mal unsicher, aber meistens mit gesenktem Kopf nur darum bemüht, allem Widerstand aus dem Weg zu gehen. Wenn sie am Ende aus ihrem Alltag ausbricht und gewalttätig wird, gibt ihr das Drehbuch keinen konkreten Grund dazu. Außer, dass eigentlich nichts in ihrem Leben dagegen spricht. Hausners Film ist eine Teenage-Tragedy, ein Genre, das im Gegensatz zur inflationären Teenager- oder Highschool-Komödie kaum verbreitet ist, ja das es wahrscheinlich gar nicht gibt: Wer nimmt den Zustand zwischen Kindheit und Erwachsensein, zwischen elterlicher Bevormundung und selbstverantworteter Systemkonformität (in dem die Normalität Drama genug ist) schon ernst - mal abgesehen von denen, die ihn gerade durchleben? Die schönen Augenblicke, die Rita zum Lächeln bringen, sind rar - und wirken deshalb umso stärker. Wenn der Busfahrer zum DJ wird, indem er den Wagen mit seinem Radio beschallt, beobachtet Rita sein Gesicht im Rückspiegel - und ist schon verliebt. Beim Tanzen ist sie glücklich, in der Disco oder auf dem Teppichboden ihres Kinderzimmers, gemeinsam mit dem jüngeren Nachbarssohn Fexi, dem zweiten Ziel ihrer unbeholfenen Liebe. Dazu singt Moby das Grundmotiv des Films: «Why does my heart feel so bad? Why does my soul feel so bad?» (Maya McKechneay) Der Vorverkauf für die Viennale 2025 startet am Samstag, 11.10., um 10 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt haben Sie die Möglichkeit sich einzuloggen bzw. zu registrieren. Bis dahin viel Freude beim Schmökern auf der Website! Sie sind nun an der Reihe! Bitte loggen Sie sich in den nächsten fünf Minuten ein oder registrieren Sie sich, damit Sie Ihren Warenkorb nicht verlieren. Hier sind alle technisch notwendigen Elemente zu finden, die für den Betrieb der Website notwendig sind oder für die der Betreiber ein berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 DSGVO hat.

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