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Ludwig Pick

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German Jewish pathologist (1868-1944)

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  • Ein Beitrag zur Aetiologie, Genese und Bedeutung der hyalinen Thrombose
  • Die Weltanschauung des Judentums
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Dr. Ludwig Pick | Stolpersteine in Berlin

stolpersteine-berlin.de

Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Der Berliner Pathologe Ludwig Pick gehörte zu den renommiertesten Fachmedizinern seiner Zeit, bevor er im Nationalsozialismus aus seinem Beruf gedrängt und dann ermordet wurde. Von dem national wie international anerkannten Arzt wurden mehrere Krankheitsbilder mitbeschrieben. Nach ihm ist unter anderem die Niemann-Pick-Krankheit benannt. Ludwig Pick wurde als Sohn des Kaufmanns und Vorstands einer Spirituosenfabrik Hermann Pick (1839–1904) und dessen Frau Beatrice, geborene Schoenflies (1843–1924), am 31. August 1868 in Landsberg an der Warthe (dem heutigen Gorzów Wielkopolski) geboren und wuchs im Kreis von vier Geschwistern auf: Sein Bruder, der spätere Reichsgerichtsrat Georg Pick, wurde 1869 in Landsberg geboren, sein Bruder Leo 1881, seine Schwestern Margarethe und Emilie kamen 1874 und 1877 zur Welt. Über das Elternhaus, die Kindheit und Jugend von Ludwig Pick haben sich nur wenige Informationen erhalten. Er besuchte die städtische Schule, war ein erfolgreicher Schüler mit einer Begabung für Naturwissenschaften und Mathematik und hatte zudem musikalisches Talent. Er spielte Cello und leitete das Schulorchester. Seine Eltern gehörten aller Wahrscheinlichkeit nach zur kleinen jüdischen Gemeinde Landsbergs, die langjährig von dem Reformrabbiner Wilhelm Klemperer (1839–1912) geleitet wurde und zu der zum Zeitpunkt der Geburt von Ludwig etwa 700 der rund 21.000 Einwohner Landsbergs zählten. Nach seinem Schulabschluss begann Ludwig Pick ein Medizinstudium, studierte seit 1886 in Heidelberg, Leipzig, Berlin und ging für seine letzten beiden Semester 1891/1892 nach Königsberg (Kaliningrad). Dort attestierte ihm sein Lehrer Ernst Neumann (1834–1918): „Der Praktische Arzt Herr Dr. med. Ludwig Pick in Berlin ist während seiner Königsberger Studienzeit im hiesigen Pathologischen Institut von Ostern 1890 – Ostern 1891 als Amanuensis [wissenschaftliche Mitarbeiter, Anm. d. Aut.] thätig gewesen und hat während dieser Zeit unausgesetzt und mit großer Inbrunst die ihm dargebotene Gelegenheit, sich eingehende Kenntnisse auf dem Gebiet der Pathologischen Anatomie und Histologie zu erwerben, genutzt.“ Ludwig Pick erhielt 1892 seine Approbation und promovierte ein Jahr später bei Felix Viktor Birch-Hirschfeld (1842–1899) an der Universität Leipzig mit einer Arbeit zum Gefäßverschluss mit dem Titel „Ein Beitrag zur Aetiologie. Genese und Bedeutung der hyalinen Thrombose". Im selben Jahr organisierte er die Gründung des Pathologischen Instituts an der privaten Frauenklinik von Professor Dr. Leopold Landau (1848–1929) in der Philippstraße 21 in Berlin-Mitte und übernahm dessen Leitung bis 1906. 1899 auf der Grundlage eines Gutachtens von Rudolf Virchows (1821–1902) für pathologische Anatomie habilitiert, wurde Ludwig Pick 1906 als Nachfolger von David Paul von Hansemann (1858–1920) Prosektor und Direktor der Abteilung für Pathologische Anatomie im städtischen Krankenhaus am Friedrichshain. 1909 wurde er Titularprofessor an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin (der heutigen Humboldt-Universität). Im Ersten Weltkrieg wurde Ludwig Pick im August 1914 als Kriegsfreiwilliger zum Stabsarzt reaktiviert – seit dem Ausscheiden aus dem Militärdienst 1893 war der Mediziner Stabsarzt der Reserve gewesen. In den ersten Kriegsjahren zwischen 1914 und 1916 war er beratender Pathologe des Berliner Gardekorps und wurde zum Oberstabsarzt befördert. Im späteren Kriegsverlauf nahm er 1917/1918 an den Rückzugsgefechten entlang der Aisne an der Westfront teil. Für seinen Einsatz wurde er unter anderem mit der Rote-Kreuz-Medaille, dem Eisernen Kreuz Erster und Zweiter Klasse und dem Eisernen Halbmond ausgezeichnet. Nach Kriegsende trat Ludwig Pick 1919 der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) bei, der er bis 1929 angehörte, und wurde 1921 zum Honorarprofessor der Friedrich-Wilhelms-Universität berufen. Die ersten Jahrzehnte des 20.

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Ludwig Pick (pathologist)
date of birth
1868-08-31
date of death
1944-02-03
name
Dr. Ludwig Pick
date of burial or cremation
1944-02-04
Sources (2)

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