Skip to content
Margaret Bourke-White

Image by Camera-man on Pixabay · Pixabay License

EntityQ238364· pop 34· linked from 576 articles

Margaret Bourke-White

Sign in to save

Also known as Margaret Bourke-White Caldwell, Margaret Bourke White, Margaret Bourke- White, Margaret nee White, Margaret née White, Margaret Bourke

American photographer (1904-1971)

OverviewAI-generated

Margaret Bourke-White was an American photographer, photojournalist, journalist, and writer. Born Margaret White in The Bronx in 1904, she worked in the field of documentary photography. She was educated at the University of Michigan, Cornell University, Purdue University, and Columbia University. Her notable works include *The Taste of War*, *The Cleveland Years, 1927-1930*, *Doroga na Smolensk*, *Shooting the Russian War*, and *The American Museum of Natural History*.

She was a participant in Documenta 6 and was inducted into the National Women's Hall of Fame. Bourke-White was married to Erskine Caldwell and spoke English. She suffered from Parkinson's disease, which was also the cause of her death. She died of natural causes in Stamford in 1971.

Synthesized by Vinony from 37 facts across 7 sources: Wikidata, Open Library, MusicBrainz, Crossref, Firecrawl, Europeana Sparql, Vinony graph. Generated from structured data (not the Wikipedia text) and checked against those facts — may still contain errors.

Person · Open Library

Born
1904
Died
1971
Works
35

Top works

  • The taste of war
  • The one hundredth anniversary of the beginning of Perkins Institution and Massachusetts School for the Blind, November 9 and 10, 1932
  • Margaret Bourke-White, the Cleveland years, 1927-1930
  • Doroga na Smolensk
  • Shooting the Russian war

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Female
Origin
United States
Active from
1904
Active to
1971

via MusicBrainz · CC0

Full text

»Be unafraid.« Dieser Ratschlag ihrer Mutter Minnie hatte sich der Fotografin Margaret Bourke-White ganz offensichtlich tief eingeprägt. Viel Platz für Furcht war tatsächlich nicht im Leben der Frau, die als Urheberin der Bildreportage gelten kann. Ob als Industriefotografin, ob auf Reportagereisen durch den Süden der USA, durch die Sowjetunion, Indien oder als erste offizielle Kriegskorrespondentin der US Air Force im Zweiten Weltkrieg – Margaret Bourke-White musste mehr als einmal furchtlos sein, um die Bilder zu machen, die sie für wichtig hielt. Minnie Bourke und Joseph White, deren beider Nachnamen Margaret zu ihrem Doppelnamen machte, waren liberale Eltern, die ihre Kinder – zwei Töchter, ein Sohn – zu viel Eigenständigkeit erzogen. Beide hätten, so schreibt die Bourke-White-Biografin Vicki Goldberg, Margaret niemals den Mut geraubt, ihre Träume zu verwirklichen. Das einzige Handicap sei die eigene Angst, hatte Mutter Minnie ihr mit auf den Weg gegeben. In der New Yorker Bronx geboren, aufgewachsen in einer Kleinstadt in New Jersey, hatte Margaret Bourke-White selbst wohl noch einen ganz anderen Lebensweg vor Augen, als sie 1921 begann, an der Columbia University in New York Biologie zu studieren. Schon dem Kind hatten es die Reptilien angetan. Schlangen liebte sie besonders, und so trug sie gern auch in aller Öffentlichkeit eine mit sich herum. Mit Fotografie war sie allenfalls durch das Hobby ihres Vaters in Berührung gekommen, doch das sollte sich nach seinem Tod 1922 rasch ändern. Um Geld für ihr weiteres Studium zu verdienen, gab sie Kurse in Fotografie und Naturkunde in einem Ferienlager und begann Postkarten zu produzieren. Aber erst ein Gönner aus der Nachbarschaft ihrer Eltern ermöglichte ihr dann das weitere Studium. Die einzige Bedingung für dieses private Stipendium war: Margaret solle, wenn sie später einmal dazu in der Lage wäre, selbst jemandem den College-Besuch ermöglichen. In Michigan studierte Bourke-White Amphibienkunde, doch sie fotografierte weiter, lernte neue Techniken, übte sich in Industrie- und Architekturaufnahmen. Mit knapp 20 Jahren heiratete sie einen Studienkollegen und zog zusammen mit ihm nach Cleveland. Aber die Ehe war schon vorbei, bevor sie richtig begann. 1929 ging sie allein nach New York und legte den Grundstein für ihre spätere Laufbahn als Bildjournalistin. 1930 begann sie bei der Zeitschrift Fortune , arbeitete aber weiterhin für verschiedene Bildagenturen und richtete sich ein eigenes Atelier im Chrysler Building ein. 1930 reiste sie auch zum ersten Mal in die Sowjetunion und machte dort Fotos von der fortschreitenden Industrialisierung. 1932 war sie zum ersten Mal in Deutschland. Ihr eigentlicher Durchbruch aber kam 1936, als sie exklusiv bei der neuen Zeitschrift Life einstieg. Gleich zur ersten Ausgabe lieferte sie das Titelbild: eine Aufnahme vom Bau des Columbia River-Staudamms Fort Peck in Montana. Mit ihren Bildern der dort lebenden und arbeitenden Menschen im Innenteil des Heftes hatte sie ein neues Genre kreiiert: die Fotoreportage. Allein von der ersten Ausgabe von Life wurden mehr als 46.000 Exemplare verkauft. 1936 begegnete Bourke-White auch ihrem zweiten Ehemann, dem Dramatiker Erskine Caldwell. Caldwell hatte sich bereits einen Namen als sozialkritischer Autor mit einem Stück über die bittere Armut der Landbevölkerung im Süden der USA gemacht. Zusammen mit ihm begann Bourke-White eine Reise durch den amerikanischen Süden. You have seen their faces , so der Titel des auf dieser Reise entstandenen Buches, machte aus der Industrie- und Architekturfotografin endgültig eine Dokumentaristin sozialer und politischer Verhältnisse. Immer wieder brach sie zu Reportagereisen auf, 1941 erlebte sie in Moskau die Bombardierung der Stadt und brachte so Bilder vom Zweiten Weltkrieg in die USA. Bourke-White setzte alles daran, für Life das Kriegsgeschehen festzuhalten. 1942, kurz nach Kriegseintritt der USA, gelang es ihr, nach England zu reisen und in zähen Verhandlungen

Excerpt from the full text · 40,000 chars · not written by Vinony

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Margaret
Family name
White
Gender
female
Citizenship
United States
Place of birth
The Bronx
Place of death
Stamford
Occupation
artist
Languages spoken
English language
Participant in
Documenta 6
Image
Margaret Bourke-White 1955.jpg
Work location
Moscow
Show 14 more facts
Commons category
Margaret Bourke-White
date of birth
1904-06-14
date of death
1971-01-01
medical condition
Parkinson's disease
cause of death
Parkinson's disease
birth name
Margaret White
manner of death
natural causes
has works in the collection
Whitney Museum of American Art
name in native language
Margaret Bourke-White
start of work period
1927-01-01
end of work period
1969-01-01
pseudonym
mbw
Commons Creator page
Margaret Bourke-White
Sources (12)

via Wikidata · CC0

Works in European collections

5 objects attributed to Margaret Bourke-White, held across European museums, libraries & archives · via Europeana