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Margarete Zuelzer

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Also known as Margarete Hedwig Zuelzer

German zoologist and biologist

Person · Open Library

Works
1

Top works

  • Bau und Entwicklung von Wagnerella borealis Mereschk
  • Über Spirochaeta plicatilis Ehrbg. und deren Verwandtschaftsbeziehungen
  • Beiträge zur Kenntnis von Difflugia urceolata Carter

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Music · MusicBrainz

Type
Person
Country
AT
Active from
1966

via MusicBrainz · CC0

Described at

Margarete Zuelzer | Stolpersteine in Berlin

stolpersteine-berlin.de →

Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Dr. Margarete (Margarethe Hedwig) Zuelzer wurde am 7. Februar 1877 im schlesischen Haynau (heute: Chojnów/Polen) geboren. Sie war die jüngste Tochter des Tuchfabrikanten Julius Zuelzer (1838–1889) und seiner Frau Henriette geb. Friedländer (1852–1931) und bis 1933 eine anerkannte und erfolgreiche Wissenschaftlerin. Margarete blieb unverheiratet und studierte Naturwissenschaften. 1904 an der Universität Heidelberg promoviert, gehörte sie zur ersten Generation regulär studierender Frauen in Deutschland. Sie wurde Spezialistin in der Protozoenforschung, einem Gebiet der Biologie. Von 1916 bis April 1933 arbeitete sie im Reichsgesundheitsamt Berlin, zuerst als Assistentin, später als Direktorin des Protozoenlaboratoriums und Regierungsrätin; 1926 war sie die einzige Frau unter 17 Regierungsräten. Aufgrund ihrer Arbeiten zur Weil’schen Krankheit war sie im Auftrag der niederländischen Regierung von 1926 bis 1928 zu Forschungen auf Sumatra, Java und Bali. Von 1932 bis 1933 forschte sie als wissenschaftlicher Gast im Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem. Sie wurde aufgrund der NS-Gesetzgebung im April 1933 entlassen. Am 7. Oktober 1939 emigrierte sie nach Amsterdam und konnte im Exil noch partiell wissenschaftlich arbeiten. Sie wohnte zuerst Bachplein 13, später Merwedeplein 24 II. Von dort wurde sie am 1. August 1943 in das KZ Westerbork verschleppt, wo sie am 23. August 1943 umkam; sie wurde noch am gleichen Tag eingeäschert. Ihre Schwester Anneliese (Anna Luise) Zuelzer (1872–1948) hatte den sozialdemokratischen Politiker und Journalisten Albert Südekum (1871–1944) geheiratet, mit dem sie drei Kinder hatte. Nach dessen Tod überlebte sie im Untergrund die NS-Verfolgungen. Margarete Zuelzers älteste Schwester Gertrud (1873–1968), wie Margarete unverheiratet, war eine bekannte Malerin und Künstlerin. Sie wurde im September 1942 beim Fluchtversuch an der Schweizer Grenze verhaftet und in das KZ Theresienstadt deportiert, das sie als eine der wenigen aus Berlin dorthin Verschleppten überlebte. Bis 1936 gehörte das Haus Eichkampstr. 108 dem Kammergerichtsrat Dr. Hans Hamburger und seiner Frau Charlotte geb. Liepmann. Dr. Hans Hamburger war von 1926 bis 1930 Erster Vorsitzender des Siedlervereins Eichkamp. Die Familie mit vier kleinen Kindern flüchtete über London nach Sao Paulo. Alle Texte und Bilder auf dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Erlaubnis des/r Rechteinhaber in verwendet werden.

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Margarete
Gender
female
Citizenship
German Reich
Place of birth
Chojnów
Occupation
zoologist
Languages spoken
German
Academic degree
doctorate
Field of work
biology
Image
Margarete Zuelzer als Studentin in Heidelberg.jpg
Residence
Westend
Show 6 more facts
Commons category
Margarete Zuelzer
date of birth
1877-02-07
date of death
1943-08-23
place of detention
Westerbork Transit Camp
Sources (3)

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Available in 8 languages

via Wikidata sitelinks · CC0