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Max Weber

File:Max_Weber,_1918.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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deutscher Soziologe, Jurist, National- und Sozialökonom (1864–1920)

AI overview

Max Weber was a German sociologist, philosopher, and political economist (1864–1920) who fundamentally shaped how we understand society, economics, and history. His ideas about bureaucracy, capitalism, and the relationship between religion and economic systems remain central to sociology and continue to influence how scholars analyze institutions and social change today.

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Emil
Family name
Weber
Gender
male
Citizenship
Germany
Place of birth
Erfurt
Place of death
Munich
Occupation
historian
Languages spoken
Russian
Religion
agnosticism
Doctoral advisor
August Meitzen
Hair colour
black hair
Image
Max Weber in 1918.png
Work location
Vienna
Show 21 more facts
Commons category
Max Weber
medical condition
1918–1920 flu pandemic
date of birth
1864-04-21
date of death
1920-06-14
topic's main category
Category:Max Weber
Commons Creator page
Max Weber
manner of death
natural causes
Commons gallery
Max Weber
birth name
Maximilian Carl Emil Weber
ethnic group
Germans
name in native language
Max Weber
on focus list of Wikimedia project
Wikipedia:Vital articles/Level/4
writing language
German
different from
Max Weber
unmarried partner
Else von Richthofen
Sources (15)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Maximilian „Max“ Carl Emil Weber (* 21. April 1864 in Erfurt; † 14. Juni 1920 in München) war ein deutscher Soziologe und Nationalökonom. Obwohl seiner Ausbildung nach Jurist, gilt er als einer der Klassiker der Soziologie sowie der gesamten Kultur-, Sozial- und Geschichtswissenschaften. Er lehrte als Privatdozent und außerordentlicher Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin (1892–1894) und als ordentlicher Professor an den Universitäten Freiburg (1894–1896), Heidelberg (1897–1903), Wien (1918) und München (1919–1920). Krankheitsbedingt unterbrach er die universitäre Lehre in Heidelberg für viele Jahre, entfaltete aber in dieser Zeit eine außerordentlich produktive publizistische und journalistische Tätigkeit. Zudem versammelte er zum sonntäglichen Jour fixe namhafte Wissenschaftler, Politiker und Intellektuelle, deren Zusammentreffen den sogenannten „Mythos von Heidelberg“ als intellektuelles Zentrum begründeten. Mit seinen Theorien und Begriffsprägungen hatte er insbesondere auf die Wirtschafts-, Herrschafts-, Rechts- und Religionssoziologie großen Einfluss. Auch wenn sein Werk fragmentarischen Charakter hat, wurde es dennoch aus der Einheit eines Leitmotivs entwickelt: des okzidentalen Rationalismus und der damit bewirkten Entzauberung der Welt. Eine Schlüsselstellung in diesem historischen Prozess wies er dem modernen Kapitalismus als der „schicksalsvollsten Macht unseres modernen Lebens“ zu. In der Wahl dieses Forschungsschwerpunktes zeigte sich eine Nähe zu seinem Antipoden Karl Marx, die ihm auch die Bezeichnung „der bürgerliche Marx“ eintrug. Mit Webers Namen sind die Protestantismus-Kapitalismus-These, das Prinzip der Werturteilsfreiheit, der Begriff Charisma, das Gewaltmonopol des Staates sowie die Unterscheidung von Gesinnungs- und Verantwortungsethik verknüpft. Aus seiner Beschäftigung mit dem „Erlösungsmedium Kunst“ ging eine gelehrte Abhandlung zur Musiksoziologie hervor. Politik war nicht nur sein Forschungsgebiet, sondern er äußerte sich auch als klassenbewusster Bürger und aus liberaler Überzeugung engagiert zu aktuellen politischen Streitfragen des Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Als früher Theoretiker der Bürokratie wurde er über den Umweg US-amerikanischer Rezeption zu einem der Gründungsväter der Organisationssoziologie gekürt. Max Webers Ehefrau Marianne Weber engagierte sich politisch als Frauenrechtlerin, verfasste nach seinem Tod die erste und jahrzehntelang einzige Biographie ihres Mannes und gab einige seiner wichtigen Werke postum heraus.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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