Michael Lazar Biedermann
Sign in to saveAustrian banker, wholesale merchant and entrepreneur
Music · MusicBrainz
- Type
- Person
- Gender
- Female
- Origin
- Germany
- Active from
- 1980-02-22
Discography
- Das tut unheimlich weh1999
- Mein kleiner Prinz1999
- Go Back…2000
- Enjoy!2000
- Will You Be There2001
- How It’s Got to Be / No Style!2001
- Delicious2001
- Sunny Day2002
- No More Tears2002
- Rock My Life2002
via MusicBrainz · CC0
Described at
Die jüdischen Gründungsmitglieder der Österreichischen Nationalbank 1816 und ihre Grabmäler am jüdischen Friedhof Währing in Wien David - Jüdische Kulturzeitschrift
davidkultur.at →Die Familie Biedermann kam aus Pressburg, damals Ungarn, nach Wien. Mit Tatkraft schuf ihr Oberhaupt Michael Lazar ein Familienimperium von europäischem Rang. Er förderte über viele Jahrzehnte den Aufbau einer modernen Infrastruktur, nicht nur in seinen eigenen Unternehmen, sondern im Dienst der gesamten Monarchie und zum Wohle der dort lebenden Juden. So wurde er zum Eisenbahnförderer, Nationalbankaktionär und progressiven Mitbegründer der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Unterschrift M.L. Biedermann unter dem Gründungsstatut der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1829. Facsimile 1926. Unterschrift Joseph Biedermann unter dem Gründungsstatut der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1829. Facsimile 1926. Es war ein gewisser Chaim Löb Freistadt (1737 Pressburg, Ungarn; heute: Bratislava, Slowakei - 1817 Wien), der als ha-Zaddik bezeichnet wird, bis zu dem zurück sich die Zusammenhänge der Familie Biedermann rekonstruieren lassen. Offensichtlich wurde ihm unter Joseph II. per Gesetz 1788 der neue Name „Biedermann" zugeteilt, und ab diesem Zeitpunkt ist er als erster Träger dieses Namens in Wien dokumentiert. Sein Sohn David (1782 Pressburg - 1838 Wien) und sein Neffe Michael Lazar (1769 Pressburg - 1843 Gutenbrunn bei Baden, NÖ) waren beide noch in Pressburg aufgewachsen, unter dem Eindruck der sehr konservativen, streng religiös geprägten Gemeinde, die dort in einer Ghetto-Situation unter ausgesprochen bedrängten Verhältnissen existieren musste. Als sie in die Reichshaupt- und Residenzstadt kamen, fanden sie hier gar keine jüdische Gemeinde vor - lediglich eine locker gefügte Ansammlung willkürlich und individuell nach Wien zugelassener Hoffaktoren ohne Erlaubnis zur Gründung religionsorganisatorischer Strukturen. Nach erfolgreicher Erlangung von Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen heirateten beide Jungen in die alteingesessene Hofjudenfamilie Sinzheimer ein. Michael Lazar war als junger, mittelloser Graveur-Lehrling nach Wien zugezogen und nahm hier den Namen des Onkels, Biedermann, an. Mit Fleiss schuf er sich bald seinen guten Ruf als Siegelstecher. Das so verdiente Geld investierte er in die Eröffnung eines Antiquitätengeschäftes, handelte vorrangig mit Schmuck und Juwelen und erhielt bald das Prädikat Hofkammerjuwelier . Um sich ein zweites wirtschaftliches Standbein zu sichern, investierte er daneben in den Handel mit österreichischer Wolle. Damit gelang es ihm, eine - Anfang des 19. Jahrhunderts besonders hohe, internationale - Nachfrage zu bedienen. Sukzessive erweiterte er das Rohstoffgeschäft um den Handel mit Wollprodukten aus eigener Fertigung. Da er sich intensiv mit den technischen Fortschritten der beginnenden Industriellen Revolution vor allem in England beschäftigte, setzte er bald auf die Einrichtung von Fabriken, vor allem in Teltsch (heute: Telč, Tschechische Republik). Um beim Ausbau der Infrastruktur von fremdem Geld unabhängig zu sein, richtete er sich sein eigenes Bankhaus ein. Mit Blick auf die berufliche Entwicklung der nächsten Generation schickte er die Biedermann-Nachkommen, zusammen mit befreundeten Kindern, auf Bildungsreisen nach England. Sein Neffe Samuel (1802 Pressburg - 1878 Wien) hielt sich dort als junger Erwachsener gemeinsam mit Heinrich Sichrovsky (1794 Wien - 1866 Wien) auf, mit dem Auftrag, sich über den Eisenbahnbau zu informieren. Mit entsprechendem Know-how ausgerüstet, kehrten die Sprösslinge zurück und setzten sich für den Aufbau des Bahnnetzes der Monarchie ein. Habsburgs erste Dampfeisenbahnlinie, die Kaiser-Ferdinands-Nordbahn , war das Ergebnis, Heinrich Sichrovsky ihr Gründungsdirektor. Die Zukunft der Kinder schien gesichert. Gräber von Charlotte (rechts) und Michael Lazar Biedermann. Auf seinem Grab liegt seit der NS-Zeit ein Teil des demontierten Grabmals von Hermann Hirschel-Todesko, Biedermanns eigenes fehlt überhaupt. Foto: T. Walzer, mit freundlicher Genehmigung. Biedermann-Nachkommen heirateten in andere bedeutende Familien ein - unter ihnen die britischen
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Wikidata facts
- Instance of
- human
- Given name
- Michael
- Gender
- male
- Citizenship
- Austrian Empire
- Place of birth
- Bratislava
- Place of death
- Baden
- Occupation
- banker
- Languages spoken
- German
- Image
- Lampi – Michael Lazar Biedermann.png
Show 5 more facts
- date of birth
- 1769-08-13
- date of death
- 1843-08-21
- Commons category
- Michael Lazar Biedermann
- described by source
- Jewish Encyclopedia of Brockhaus and Efron
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