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Michel Gugenheim (geb. 1950 in Paris) ist ein französischer Rabbiner und Großrabbiner von Paris. Gugenheim ist eines von sechs Kindern des Großrabbiners Ernest Gugenheim und Annie-Claude Dalsace. Er stammt aus einer traditionellen Rabbinerfamilie, die zurückgeht bis auf (1711–1754), Rabbiner im Elsass. Er besuchte das jüdische Gymnasium École Yabné, wo auch sein Vater unterrichtete. Nach seinem Baccalauréat begann er das Talmudstudium und studierte u. a. an der Yeshiva von Be’er Ja’akow. 1977 kehrte er nach Paris zurück, um während der Erkrankung seines Vaters den Talmud zu unterrichten. Nach dessen Tod im März 1977 setzte er sein Studium fort und machte seinen Abschluss. Anfang der 1980er-Jahre wurde er Rabbiner der Synagoge Mishkenot Israel im 19. Arrondissement. 1992 wurde er Vorsitzender des Séminaire israélite de France. Am 28. März 2012 wurde er zum Großrabbiner von Paris ernannt. Nach dem Rücktritt von Gilles Bernheim war er vom 11. April 2013 bis zum 22. Juni 2014 auch interimistisch Großrabbiner von Frankreich.
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