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Die Nagasaki-Überlandstraße (Nagasaki Kaidō, jap. 長崎街道) war in der frühen Neuzeit Japans die wichtigste Fernstraße der Insel Kyūshū, die von Kokura bis Nagasaki verlief, dem bis Mitte des 19. Jhs. einzigen Anlaufhafen für chinesische und niederländische Schiffe. Dies war zugleich die Route, welche die meisten Landesherren der Region nutzten, wenn sie im Rahmen des ihnen auferlegten Aufwartungssystems (sankin kotai) nach Edo zogen. Und auch die Leiter der niederländischen Faktorei Dejima durchquerten anlässlich der sogenannten ‚Hofreise’ auf dieser Strecke Kyushu. Reisende brauchten für die rund 228 km (57 ri) gewöhnlich eine Woche.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).