File:Ne_Win_in_1959,_Jerusalem.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons
Ne Win
Sign in to saveAlso known as Bo Ne Win, U Ne Win, Shu Maung, General Shu Maung, Bogyoke Ne Win, Bogyoke U Ne Win, Bo U Ne Win, General U Ne Win
Ehemaliger burmesischer Armee-General, Premierminister von Burma und Präsident von Burma
Key facts
- Preceded by
- Position established
- Succeeded by
- Sein Lwin
- Prime minister
- Sein Win Maung Maung Kha
- Deputy
- Aung Gyi
- President
- Win Maung
- Leader
- Himself
via Wikipedia infobox
Wikidata facts
- Instance of
- human
- Gender
- male
- Citizenship
- Myanmar
- Place of death
- Yangon
- Spouse
- June Rose Bellamy
- Occupation
- military leader
- Position held
- Burma Socialist Programme Party
- Educated at
- University of Yangon
- Political party
- Burma Socialist Programme Party
- Languages spoken
- English language
- Native language
- Burmese
- Religion
- Buddhism
- Field of work
- government
- Military branch
- Myanmar Army
- Military rank
- general
- Image
- 1960年10月2日中缅边界条约签订大会 奈温 (cropped).jpg
- Number of children
- 6
- Significant event
- 8888 Uprising
- Political ideology
- nationalism
Show 7 more facts
- name in native language
- Shu Maung
- end of work period
- 1974-00-00
- ethnic group
- Bamar
- date of birth
- 1911-05-24
- date of death
- 2002-12-05
- Commons category
- Ne Win
- start of work period
- 1931-00-00
Sources (3)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
General Ne Win (နေဝင်; * 24. Mai 1911 in Paungdale (Bago-Division), Britisch-Indien; † 5. Dezember 2002 in Rangun) war ein birmanischer Offizier und Politiker. Er wirkte an der Unabhängigkeit des Landes mit und regierte von 1958 bis 1960 als Premierminister, bevor er als Oberbefehlshaber der Streitkräfte Myanmars seinen Konkurrenten U Nu 1962 mit einem Staatsstreich absetzte und das demokratische System dauerhaft abschaffte. Von 1962 bis 1974 war er als Vorsitzender des Revolutionsrates der Union Staatsoberhaupt, außerdem Premierminister; nach der Einführung einer neuen Verfassung wurde er von 1974 bis 1981 Präsident. Zwischen 1962 und 1988 galt Ne Win als der „starke Mann“ des Landes, war Vorsitzender der von ihm gegründeten Einheitspartei und verfolgte den „Burmanischen Weg zum Sozialismus“ als sein Programm. Unter seiner Herrschaft begab sich Burma in einen streng isolationistischen Kurs. Im Zuge des heftigen 8888-Aufstandes trat er im Juli 1988 als Parteivorsitzender zurück, kündigte aber gleichzeitig blutige Gegenmaßnahmen des Militärs an. Nachdem im August 1988 mit ein Zivilist aus den Reihen der BSPP ins Präsidentenamt gelangt war, riss das Militär im September 1988 unter Saw Maung in einem von Ne Win inszenierten Putsch wieder die Macht an sich. Dabei wurden jedoch die BSPP und das von Ne Win aufgebaute sozialistische System aufgelöst, an deren Stelle der bis 2011 ohne Verfassung regierende Staatsrat für Wiederherstellung von Recht und Ordnung sowie die Partei der nationalen Einheit traten. Spätestens ab 1998 schwand Ne Wins Einfluss auf die Militärregierung, und 2002 verstarb er schließlich, von der Öffentlichkeit unbemerkt, in Hausarrest.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA