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Nelly Neppach

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German tennis player

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
United States
Active from
1974-11-02
ashantiaustin city limitsbeyoncecontemporary r&bdilemmagod

via MusicBrainz · CC0

Sports profile

Sport
Tennis
Team
_Retired Tennis
Position
Tennis Player
Nationality
Germany

via TheSportsDB

Described at

Nelly Neppach geb. Bamberger | Stolpersteine in Berlin

stolpersteine-berlin.de

Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Stolperstein für Nelly Neppach, Foto: Stolpersteine-Initiative CW, H.j. Hupka, 2014 Adolf Hanau, Foto: Stolpersteine-Initiative CW, H.j. Hupka, 2014 Stolperstein für Nelly Neppach, Foto: Stolpersteine-Initiative CW, H.j. Hupka, 2014 Adolf Hanau, Foto: Stolpersteine-Initiative CW, H.j. Hupka, 2014 Nach neueren Recherchen (2021) ist das Geburtsjahr von Nelly Neppach zu korrigieren. Sie wurde im Jahr 1891 geboren. Nelly Neppach wurde am 16. September 1891 in Frankfurt am Main als Nelly Bamberger geboren. Sie stammte aus einer deutsch-jüdischen Familie. Im Alter von zwölf Jahren gewann sie ihr erstes Tennisturnier. Später heiratete sie den Filmarchitekten und -produzenten Robert Neppach, zog mit ihm in die Prager Straße 24 in Wilmersdorf und trat dem Berliner Tennis-Club Borussia bei. Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere war die Deutsche Meisterschaft im Damentennis im Jahr 1925. Doch nur ein Jahr später fiel Nelly Neppach beim Deutschen Tennisbund (DTB) in Ungnade, weil sie zu Spielen mit internationalen Tennisstars nach Frankreich reiste – dem ehemaligen Gegner im Ersten Weltkrieg. Der DTB verunglimpfte sie öffentlich und ließ sie nicht mehr an Turnieren teilnehmen. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten trat Neppach unter ungeklärten Umständen aus ihrem Tennisverein aus, der sich im Frühjahr 1933 für „judenfrei“ erklärte. Als auch der Deutsche Tennisbund alle nichtarischen Spieler aus seinen Reihen entfernte, nahm sie sich, enttäuscht und verbittert, in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai 1933 in ihrer Wohnung das Leben, indem sie sich mit Veronal und Gas vergiftete. Nelly Neppach war wohl der erste echte weibliche Sportstar von internationalem Ruf in Deutschland. „Der Ausschluss vom Tennissport hat ihr den Lebensmut genommen“, sagte die SPD-Abgeordnete Franziska Becker, die ihren Wahlkreis in Wilmersdorf hat und Tennis-Borussia-Mitglied ist, bei der Stolperstein-Verlegung. Neppachs Biografie sei „eines von vielen Schicksalen, die zeigen, wie Berlinerinnen und Berliner schuldlos aus ihrem Alltagsleben gerissen wurden“. Alle Texte und Bilder auf dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Erlaubnis des/r Rechteinhaber in verwendet werden. Literatur: Christian Eichler: Ein Schicksal. In: Deutscher Tennis Bund (Hrsg.): Tennis in Deutschland. Von den Anfängen bis 2002. Berlin 2002

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Nelly
Gender
female
Citizenship
Germany
Place of birth
Berlin
Place of death
Berlin
Occupation
tennis player
Languages spoken
German
Sport
tennis
Country for sport
Germany
Show 5 more facts
date of birth
1891-00-00
date of death
1933-05-07
manner of death
Suicide
Commons category
Nelly Neppach
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Available in 6 languages

via Wikidata sitelinks · CC0