Also known as Objetivismo
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Objektivismus bezeichnet weltanschaulich oder ideologisch bestimmte Positionen der vermeintlichen Gewinnung von Erkenntnis in der Philosophie wie auch in Fächern wie z. B. Psychologie oder Psychiatrie, die teilweise geistes- oder sozialwissenschaftlich bestimmt sind, vgl. → -ismus. Diese Positionen unerlaubter Vergegenständlichung trennen Wahrheits- und Geltungsbedingungen hinsichtlich der Eigenschaften ausgewählter Objekte von den Zuständen des urteilenden Subjekts ab. Indem von solchen subjektiven Bezügen abstrahiert wird, können vermeintlich objektive Annahmen ideologisch verbrämt werden.(a) Wenn man von der These Schopenhauers ausgeht, dass Subjekt und Objekt eine untrennbare Einheit bilden und somit nicht von Positionen einer grundsätzlichen Subjekt-Objekt-Spaltung bestimmt sein sollen, so stellt Objektivismus den Gegenbegriff zum Subjektivismus dar.(b) Die fehlende Einheit wird damit zum Gegenstand der Ideologiekritik und unberechtigter Hypostasierung.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).