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Ödipuskonflikt

File:Electra_and_Orestes_-_Project_Gutenberg_eText_14994.png · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Ödipuskonflikt

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Also known as Oedipus Complex, parentcest

Konzept der Psychoanalyse

AI overview

The Oedipus complex is a concept from psychoanalytic theory describing an unconscious desire a child may have for the opposite-sex parent combined with rivalry or resentment toward the same-sex parent. Psychoanalysts have considered it important for understanding how childhood relationships shape personality and psychological development.

AI-generated from the Wikipedia summary — may contain errors.

In the Vinony graph

Within Vinony's link graph, Ödipuskonflikt is referenced by 741 other articles, and connects out to id, ego and super-ego, psychological repression and Bertha Pappenheim.

It is catalogued under topics including 1910s neologisms, Complex (psychology) and Eponyms.

Its subject is documented across 75 Wikipedia language editions.

Research

1,179 papers

via PubMed

Wikidata facts

Subclass of
motif
Named after
Oedipus
Image
Oedipus and the Sphinx MET DP-14201-023.jpg
Show 6 more facts
discoverer or inventor
Sigmund Freud
studied by
psychology
time of discovery or invention
1899-00-00
opposite of
Jocasta complex
on focus list of Wikimedia project
Wikipedia:Vital articles/Level/4
facet of
psychology
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Der Ödipuskonflikt oder Ödipuskomplex ist ein psychoanalytisches Erklärungsmodell der konflikthaften psychosexuellen Entwicklung im frühen Kindesalter, das von Sigmund Freud entwickelt wurde und seitdem durch vielfältige Diskurse innerhalb und außerhalb der Psychoanalyse verschiedene Modifikationen erfuhr. Es gehört zu den Kernkonzepten der Psychoanalyse und war immer wieder Gegenstand kritischer Auseinandersetzung. Nach heutigem Verständnis beschreibt der Ödipuskonflikt die Gesamtheit aller Liebes- und Hassgefühle und der sich daraus entwickelnden Schuldgefühle eines Kindes als Resultat der erlebten personalen Beziehungen, einschließlich der unbewussten intersubjektiven und familiendynamischen Vorgänge. Zur Bewältigung des Ödipuskonflikts gehöre die Anerkennung der Generationengrenzen, die Anerkennung der Mutter und des Vaters, die Anerkennung der Eltern als sexuelles Paar, das Durcharbeiten der Trauer über die sich nicht erfüllenden erotischen Bindungen an die Eltern sowie der Aggressionen aufgrund der Rivalität gegenüber dem einen Elternteil. Aus Sicht der Eltern sei eine Bearbeitung der ambivalenten Regungen von Liebe und Hass, Fürsorge und Destruktion von Bedeutung, die mit der Geburt eines Kindes immer verbunden seien. Auch können unbewältigte ödipale Konflikte aus der eigenen Kindheit reaktiviert werden und müssen neu bearbeitet werden. Bis heute ist das Erklärungsmodell des Ödipuskonflikts von der patrizentrischen Haltung der ersten Psychoanalytiker-Generationen geprägt, die Männlichkeit für so selbstverständlich hielten, dass nur die weibliche Sexualität als „dunkler Kontinent“ (Freud) galt. Zudem werden heute zunehmend Vorstellungen über Zweigeschlechtlichkeit, Sexualitat und Normalität in Frage gestellt.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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