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Oscar Troplowitz
Sign in to saveGerman pharmacist (1863-1918)
Music · MusicBrainz
- Type
- Person
- Gender
- Male
- Origin
- Canada
- Active from
- 1925-08-15
- Active to
- 2007-12-23
Discography
- Plays Pretty1952
- Oscar Peterson Plays Cole Porter1953
- Oscar Peterson Plays Duke Ellington1953
- Oscar Peterson Plays George Gershwin1953
- Oscar Peterson Plays Irving Berlin1953
- Dale's Wail1954
- Oscar Peterson Plays Richard Rodgers1954
- Recital by Oscar Peterson1954
- Oscar Peterson Plays Jimmy McHugh1955
- In a Romantic Mood1956
via MusicBrainz · CC0
Recent publications · Crossref
5 total works indexed
- Design and validation of a histological scoring system for nonalcoholic fatty liver disease†
· 2005 · cited 9,354x
- Nivolumab versus Docetaxel in Advanced Nonsquamous Non–Small-Cell Lung Cancer
· 2015 · cited 7,829x
- 2021 ESC Guidelines on cardiovascular disease prevention in clinical practice
· 2021 · cited 5,572x
- Worldwide trends in body-mass index, underweight, overweight, and obesity from 1975 to 2016: a pooled analysis of 2416 population-based measurement studies in 128·9 million children, adolescents, and adults
· 2017 · cited 5,480x
- nuScenes: A Multimodal Dataset for Autonomous Driving
· 2020 · cited 5,413x
via Crossref · CC0
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Blog-Beitrag: Oscar Troplowitz - Akademie in den Häusern
Apotheker, Unternehmer, Kunstmäzen. Oscar Troplowitz: Ein Markenpionier mit Begabung und Engagement ► Mehr in unserem Blog
tma-bensberg.de →Oscar Troplowitz, 1863 in oberschlesischen Gleiwitz geboren, verbindet viele Fähigkeiten in seiner Person. Er ist es, der den Impuls für den Erfolg des heute weltbekannten Unternehmens Beiersdorf legt. Nach einer Apothekenlehre bei seinem Onkel Gustav Mankiewicz in Breslau schließt er ein Studium der Pharmazie ab. Das reicht dem jungen dynamischen Mann nicht und so promoviert er im Anschluss in Heidelberg zum Dr. phil. und besteht die Prüfung zum Magister der freien Künste. Danach kehrt er für kurze Zeit noch einmal in die Apotheke seines Onkels nach Posen zurück, verlobt sich mit dessen Tochter Gertrud Mankiewicz, die ihn als seine spätere Ehefrau in vielen Bereichen unterstützen wird, und zieht 1890 nach Hamburg. Mit finanzieller Unterstützung seines Onkels übernimmt er das Laboratorium von Paul Carl Beiersdorf. Beiersdorf hatte bereits acht Jahre zuvor in Zusammenarbeit mit dem Dermatologen Paul Gerson Unna ein Verfahren zur Herstellung medizinischer Pflaster entwickelt und dafür ein erstes Patent angemeldet. Die Produkte sind anerkannt und lassen sich gut verkaufen. Oscar Troplowitz will nach der Übernahme noch stärker auf die Vermarktung setzen und geht für seine Zeit ungewohnte Schritte: Er schaltet Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften und nutzt Reklameflächen auf Bussen. Außerdem konzentriert er sich auf die Erweiterung der Produktpalette u.a. mit Seife, Creme und Zahnpasta. Einer seiner wichtigsten Mitarbeiter wird neben Paul Gerson Unna der Chemiker Isaac Lifschütz, der bei Beiersdorf ein eigenes Labor erhält. Lifschütz hatte bereits 1900 den Wirkstoff Eucerit (einen Wasser-in-Öl-Emulgator) entwickelt und zum Patent angemeldet. Mehr als 10 Jahre später (1911) wird Eucerit zu einem zentralen Inhaltsstoff von „NIVEA“, der ersten industriell gefertigten Creme, die bis heute in ihrer Zusammensetzung kaum verändert wurde. Auch die umfangreiche Produktlinie „Eurecin“ beruht auf dem von Lifschütz entwickelten Wirkstoff und ist seit vielen Jahrzehnten erfolgreich. Oscar Troplowitz begründet mit seinem ausgeprägten unternehmerischen Engagement in vielfacher Hinsicht den anhaltenden internationalen Erfolg von Beiersdorf. Er sieht bereits früh die Bedeutung von Markenartikeln und setzt auf die Wirkung der Werbung. Die Entwicklung des Klebefilms, der später unter der Bezeichnung „Tesafilm“ verkauft wird, geht auf ihn zurück. Auch der Klebeverband „Leukoplast“ und der Lippenpflegestift „Labello“ zählen dazu. Das Wohlergehen der Angestellten ist ihm ebenso wichtig. Als einer der ersten Unternehmer in Hamburg reduziert er bei vollem Lohnausgleich die Wochenarbeitszeit von 60 auf 48 Stunden. Zu den verhältnismäßig hohen Löhnen erhalten die Angestellten Weihnachts- und Urlaubsgeld. Oscar Troplowitz richtet Stillstuben für seine Arbeiterinnen ein. Auch die „TROMA“ (Alters- und Hinterbliebenenstiftung von Beiersdorf) wird 1915 von ihm und seinem Schwager und Mitgesellschafter Otto Hanns Mankiewicz gegründet und besteht bis heute. Oscar Troplowitz engagiert sich in der Hamburger Bürgerschaft. Er unterstützt den Bau des Stadtparks und setzt sich für die Berufung von Fritz Schumacher als Oberbaudirektor ein. Schumacher verwirklicht ab 1909 seine Vorstellungen von einer modernen Stadt (mehr Grünanlagen, Geschossgebäude mit höchstens fünf Etagen, Wohngebiete mit Kinderspielplätzen und Rasenflächen, luft- und lichtdurchflutete Wohnungen und die Fortsetzung der traditionsreiche Backsteinbauweise), und wird damit das Stadtbild von Hamburg nachhaltig prägen. In den Jahren 1920 – 1923 begleitet er unter Konrad Adenauer die Stadtentwicklung Kölns. In seinem letzten Lebensjahrzehnt wendet sich Oscar Troplowitz verstärkt der Kunst zu. So erwirbt er von der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein als erster deutscher Privatsammler 1909 ein Bild von Picasso und zwar „Die Absinthtrinkerin“. Seine Villa in der Agnesstraße in Nähe der Außenalster wird zum Treffpunkt junger Künstler. Er begeistert sich für die französischen Impressionisten
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Wikidata facts
- Image
- Troplowitz.jpg
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- date of birth
- 1863-01-18
- date of death
- 1918-04-27
- name in native language
- Oscar Troplowitz
- Commons category
- Oscar Troplowitz
- P8168
- Navalonguilla
Sources (1)
via Wikidata · CC0