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Die Otoskopie (von altgriechisch οὖς ūs, Genitiv ótos, deutsch ‚Ohr‘ und σκοπέω skopeo ‚sehen‘) oder Ohrendoskopie ist die Betrachtung des äußeren Gehörganges und des Trommelfells. Infolge der Enge des Gehörgangs und der Sichtbehinderung durch Haare und vorspringende Strukturen der Ohrmuschel (Tragus) ist für die Untersuchung ein oder ein Otoskop erforderlich. Bei Benutzung des einfachen Ohrtrichters benötigt der Arzt ferner einen Stirnspiegel (Stirnreflektor), mit dem er das Licht (Tageslicht oder Lampenlicht) in den Ohrtrichter lenken kann. Mittels der Otoskopie können Erkrankungen (Otitis externa), Fremdkörper oder Parasitenbefall des äußeren Gehörgangs sowie Veränderungen des Trommelfells diagnostiziert werden. Sie wird vom HNO-Arzt meist als erste Untersuchung bei Hörproblemen durchgeführt. Dem Hörgeräteakustiker dient sie zur Beurteilung der Strukturen des äußeren Ohres, um entsprechende Otoplastiken für Hörhilfen fertigen zu können.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).