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Übersteuern

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Steuerverhalten in dem das Heck eines Fahrzeug aufgrund von mangelnder Haftung ausbricht

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Oversteer
opposite of
understeer
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Übersteuern bezeichnet das Verhalten eines Fahrzeuges in Kurven, bei dem der Schräglaufwinkel an den Hinterrädern größer ist als an den Vorderrädern. Das Heck drängt nach außen, der Lenkeinschlag ist geringer als es dem Kurvenradius entspräche. Dieses Verhalten ist typisch für Fahrzeuge mit Heckmotor, kommt aber auch bei Fahrzeugen mit Frontmotor und Hinterradantrieb vor. Das gegenteilige Verhalten bezeichnet man als Untersteuern. Untersteuernde Fahrzeuge schieben in einer Kurve mit den Vorderrädern zum äußeren Kurvenrand. Dieses Verhalten ist typisch für frontangetriebene Fahrzeuge. Fahrzeuge, die leicht hinten ausbrechen, sind der VW Käfer und diverse Baureihen von Porsche-Sportwagen (wie die 356er und der 911, insbesondere die Modelle GT2 und GT3), also Fahrzeuge mit Heckmotor und entsprechend hoher Last auf der Hinterachse. Die Tendenz des Fahrzeugs, „mehr Kurve“ zu fahren als am Lenkrad eingestellt ist, gilt als weniger sicher im Vergleich zum Untersteuern. Die Korrektur erfordert Übung und eine entsprechende Fahrtechnik (siehe Driftsport). Ausgleichsfedern an der Hinterachse und Stabilisatoren an der Vorderachse wirken dem Übersteuern entgegen, bei modernen Fahrzeugen auch elektronisch gesteuerte Systeme wie das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), indem es automatisch das kurvenäußere Vorderrad abbremst.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA