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- IQ-TREE: A Fast and Effective Stochastic Algorithm for Estimating Maximum-Likelihood Phylogenies
· 2014 · cited 24,482x
- General atomic and molecular electronic structure system
· 1993 · cited 19,126x
- A global reference for human genetic variation
· 2015 · cited 17,770x
- IQ-TREE 2: New Models and Efficient Methods for Phylogenetic Inference in the Genomic Era
· 2020 · cited 16,349x
- Observational Evidence from Supernovae for an Accelerating Universe and a Cosmological Constant
· 1998 · cited 16,268x
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Schmidt-Schaller: „Mir fehlt kein Fleisch“ | Schrot&Korn
Die Schauspielerin Petra Schmidt-Schaller über Fleisch, Naturkosmetik und Helden.
schrotundkorn.de →Die Liebe zur Natur hat sie von ihrem Opa. Der Hang zum nachhaltigen Leben kam nach und nach. Seit Kurzem verbannt die Schauspielerin Petra Schmidt-Schaller Plastik aus dem Bad und putzt oft mit Zitronensaft. Die Sonne scheint, keine Wolke am Himmel. Die Schauspielerin Petra Schmidt-Schaller ist etwas früher ins Ökowerk im Grunewald gekommen, um zu entspannen. Beim Treffen im Bistro sind wir sofort beim „Du“. Es gibt mehrere Orte in Berlin, die ich ansteuere, um Ruhe zu bekommen. Das Ökowerk ist durch meine Tochter dazu gekommen. Es gibt einen tollen Spielplatz, viele Veranstaltungen; das hat etwas Pfadfinder-mäßiges. Hier können Kinder noch eine Verbindung zur Natur bekommen. Ich hab ’ die als Kind auch bekommen. Durch meinen Großvater! Der hat in Sachsen gelebt, nahe des Erzgebirges. Da war ich oft in den Ferien: Wir sind jeden Tag rausgegangen. Lange Wanderungen habe ich am liebsten gehabt. Ja! Wir wohnen in Kreuzberg, wollen aber bald raus an den Stadtrand ziehen. Dein Großvater hat also sozusagen die Natur in Dich rein gepflanzt? Seit wann ist biologische Ernährung für Dich ein Thema? Ich glaube, das fing in meiner Pubertät an, als das mit den Tierskandalen war – der BSE-Skandal zum Beispiel. Da hat es angefangen. Früher war ich eine ganz große Fleischesserin. Das erste Steak war immer für mich. Und dann kam der Sommer 2001, als ich dann plötzlich keines mehr wollte. Alle drehten sich zu mir um und sagten: „Wie, Petra, du isst kein Steak?“ Entweder bei Bauern in ländlichen Berliner Stadtteilen, wo wir wissen, wie die Tiere gehalten werden, oder in einem der vielen Berliner Bio-Märkte. Die Tendenz geht immer mehr in Richtung Naturkosmetik . Mir ist ganz wichtig, was wir essen und was wir auf unsere Haut tun. Wenn der Prozess in Richtung Bio mal begonnen hat, ist er kaum noch zu stoppen. Mit unserer Tochter wurde uns klar, dass Kleidung natürlich auch etwas ist, das man direkt auf die Haut lässt. Jetzt kaufen wir entweder Second Hand oder fair hergestellte Bio-Mode. Vor zwei, drei Jahren habe ich mich nach einer Firma umgeguckt, die meine Werte vertritt: Recycling, faire Löhne, Bio-Rohstoffe. So kam ich an Lanius. Das Kleid, das ich heute trage, habe ich zum Beispiel da gekauft. Ja, aber den Quatsch, dass man jedes Kleid nur einmal anziehen kann, mache ich nicht mit. Das ist doch verrückt! Ich gehe allerdings nur zu wenigen Veranstaltungen, insofern bin ich eh nicht so ein guter Werbeträger. Ja, ich hatte Grippe und mein Vater hat die Auszeichnung für mich abgeholt. Ich dachte, „das ist echt schön mit dem Preis, aber noch mehr freue ich mich, wenn ich wieder gesund bin ...“ Ich glaube, dass Preise wie die Goldene Kamera vor allem beruflich viel ausmachen, dass man danach vielleicht häufiger Rollenangebote bekommt, aber für mich persönlich hat die Goldene Kamera nicht wirklich viel verändert. Du warst sechs Mal im ARD-Tatort aus Hamburg zu sehen, als Ermittlerin gemeinsam mit Wotan Wilke Möhring. Warum hast Du das wieder aufgehört? Hattest Du vielleicht auch Angst, als Tatort-Kommissarin abgestempelt zu sein und weniger Rollen zu bekommen? Schon, ja. Aber das mit dem „Abgestempelt-Sein“ habe ich erst später mitbekommen: Da haben mir mehrere Leute gesagt: „Mensch, gut, dass Du das jetzt nicht mehr machst, sonst hätten wir Dich gar nicht besetzt.“ Wenn ich mich äußere, dann relativ komplex, dann ist ein langes Gespräch nötig. Bei dieser Schlagzeilen-Diskussionskultur bekomme ich das kalte Grausen. Ich finde, es braucht ein genaues Hingucken, viele Fakten, um Probleme zu lösen. Es braucht Zeit zum Zuhören und Diskutieren. Diese Zeit hat man viel zu selten. Medien verkürzen gerne, einige sind ja auch sehr berüchtigt dafür. Für das Liefern von kurzen, knackigen, verkürzten Überschriften bin ich die Falsche. Ich will Probleme komplexer angucken. Ich glaube, wir sollten uns alle viel besser informieren, Programme von politischen Parteien lesen und dann argumentieren. Das ist wichtig. Ja, das ist Christiane, die eh
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Wikidata facts
- Instance of
- human
- Given name
- Petra
- Gender
- female
- Citizenship
- German Democratic Republic
- Place of birth
- Magdeburg
- Occupation
- television actor
- Educated at
- University of Music and Theatre Leipzig
- Languages spoken
- German
- Image
- Petra Schmidt-Schaller, Filmfest München 2010, IMGP4471.jpg
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- Commons category
- Petra Schmidt-Schaller
- date of birth
- 1980-08-28
- name in native language
- Petra Schmidt-Schaller
- member of
- Deutsche Filmakademie
- start of work period
- 2001-00-00
- described at URL
- schrotundkorn.de/essen/interview-mir-fehlt-kein-fleisch
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