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Filastrius von Brescia

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Also known as Saint Philastrius, St Philaster, Filaster, Philaster

Bischof von Brescia

Person · Open Library

Works
1

Top works

  • Diversarum Hereseon Liber

via Open Library + Wikidata

Key facts

Saint.honorific_prefix
Saint
Saint.name
Philastrius
Saint.death_date
~387 AD
Saint.feast_day
July 18
Saint.venerated_in
Catholic Church
Saint.image
Sarcofago Berardo Maggi by Stefano Bolognini particolare3.JPG
Saint.imagesize
250px
Saint.caption
The holy bishops Apollonius and Philaster. Detail of the sarcophagus of Bishop Berardo Maggi

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Citizenship
Ancient Rome
Place of death
Brescia
Occupation
Catholic priest
Languages spoken
Latin
Image
Sarcofago Berardo Maggi by Stefano Bolognini particolare3.JPG
Show 10 more facts
Commons category
Saint Philastrius
canonization status
saint
date of birth
0330-00-00
date of death
0397-04-04
feast day
July 18
writing language
Latin
place of burial
Duomo Nuovo
Sources (3)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Filastrius von Brescia (auch Brixiensis, Brixianus; * wohl um 330; † vor 4. April 397) war der Überlieferung nach der sechste Bischof von Brescia. Zum Priester wurde er evtl. 360, zum Bischof evtl. 380 geweiht, war allerdings kein gebürtiger Brescianer. Er unternahm zahlreiche Missionsreisen, die ihn durch die gesamte römische Welt führten. Dabei setzte er sich besonders mit der jüdischen Religion, dem alten römischen Götterglauben und den spätantiken Häresien (darunter besonders dem Arianismus) auseinander. In Mailand bezog er gegen den arianischen Bischof Stellung. 381 nahm er an der Synode von Aquileia teil. Vermutlich im Zeitraum von 370 bis 380 verfasste er den Diuersarum hereseon liber, eine ausführliche Schrift gegen die Häresien, in der er in 156 Kapiteln jeweils eine Häresie behandelte. Als Quelle diente ihm dabei das Panarion des Epiphanius von Salamis, das allgemein als qualitativ höherwertig eingestuft wird. Zusammen mit dem Panarion diente der Diuersarum hereseon liber seinerseits wieder als Quelle für Augustinus, als er sein Buch De haeresibus schrieb. Inhaltlich setzt Augustinus sich mit dem Diuersarum hereseon liber allerdings kritisch auseinander und ist der Auffassung, Filastrius habe Lehren als Irrlehren bezeichnet, die eigentlich keine seien, was bei der Anzahl von 156 angeblichen Irrlehren auch plausibel scheint. Sein Nachfolger Gaudentius gibt seinen Todestag mit einem 18. Juli an. Eine Anmerkung in einer mittelalterlichen Handschrift bezeugt, dass Filastrius in der Kirche St. Andrea bei der Porta Romana in Brescia bestattet wurde. Heute befinden sich seine Reliquien zusammen mit denen des hl. Apollonius in der Kathedrale von Brescia. Er ist ein Heiliger der katholischen Kirche mit Festtag am 18. Juli.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA