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Carniolan writer, Protestant reformer (1508-1586)
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Primož Trubar or Primus Truber (pronunciation) (1508 – 28 June 1586) was a Slovene Protestant Reformer of the Lutheran tradition, mostly known as the author of the first Slovene language printed book, the founder and the first superintendent of the Protestant Church of the Duchy of Carniola, and for consolidating the Slovenian language. Trubar introduced The Reformation in Slovenia, leading the Austrian Habsburgs to wage the Counter-Reformation, which a small Protestant community survived. Trubar is a key figure of Slovenian history and in many aspects a major historical personality.
Life and work
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Primus Truber und die Anfänge der lutherischen Kirche in Slowenien | OST-WEST Europäische Perspektiven
Der lutherische Kirchenreformer Primus Truber (1508 - 1586) wird heute wegen seiner Übersetzung der Bibel ins Slowenische als Vater der slowenischen Sprache bezeichnet. Truber war der erste evangelische Superintendent Ljubljanas, verbrachte aber schließlich den Großteil seines Erwachsenenlebens in Deutschland, um der Verfolgung der Protestanten in seinem Heimatland zu entgehen.
owep.de →Dr. Luka Ilić, Historiker und evangelischer Theologe, wirkt seit 2014 Pfarrer in Ravensburg; er stellte auch die Vorlage des Holzschnitts zur Verfügung. Dr. Angela Ilić, seine Ehefrau, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München. The Lutheran ecclesiastical reformer Primus Truber (1508 - 1586) translated the Bible into Slovenian and is therefore referred today as the father of the Slovenian language. Truber was the first Lutheran dean of Ljubljana but he eventually spent the majority of his adult life in Germany in order to avoid the persecution of Protestants in his home country. Der lutherische Kirchenreformer Primus Truber (1508 - 1586) wird heute wegen seiner Übersetzung der Bibel ins Slowenische als Vater der slowenischen Sprache bezeichnet. Truber war der erste evangelische Superintendent Ljubljanas, verbrachte aber schließlich den Großteil seines Erwachsenenlebens in Deutschland, um der Verfolgung der Protestanten in seinem Heimatland zu entgehen. Primus Truber (Primož Trubar, 1508-1586) wird in seiner Heimat vor allem als Vater der modernen slowenischen Sprache geehrt. Unter den rund 30 Werken, die er veröffentlicht hat, befinden sich die ersten in slowenischer Sprache gedruckten Bücher. Obwohl an Truber im heutigen Slowenien in erster Linie wegen seiner sprachlichen und literarischen Leistungen erinnert wird, war er nicht nur Autor und Übersetzer, sondern auch evangelischer Pfarrer, der mit einem Netzwerk gleichgesinnter Reformer und Unterstützer zusammenarbeitete, um das religiöse Leben in den Gebieten des modernen Sloweniens und Kroatiens zu erneuern. Truber wurde 1508 als Sohn eines Müllers im Dorf Rašica bei Ljubljana geboren. Sein Vater schickte ihn im Alter von zwölf Jahren zu ersten Studien nach Rijeka (Fiume); diese setzte er dann an der Schule des Benediktinerklosters St. Peter in Salzburg für drei Jahre fort. Er sang im Chor und nutzte sein musikalisches Talent auch in den Straßen der Stadt, um sich etwas Taschengeld zu verdienen. 1524 wurde Truber vom Bischof von Triest, Pietro Bonomo, an den Bischofshof gerufen, wo er im bischöflichen Gefolge tätig und auch Mitglied des Chors war. Gleichzeitig konnte Truber sein Studium der Sprachen und Theologie fortsetzen und kam erstmals mit Gedanken zur Kirchenreform, die bei dem humanistisch geprägten Bonomo auf ein wohlwollendes Echo stießen, in Berührung. Anfang 1528 wurde er zur weiteren Ausbildung an die Universität Wien geschickt. Nach seiner Rückkehr wurde Truber 1530 in Triest von Bischof Bonomo zum Priester geweiht. Primus Truber war zunächst als Priester in Laško (dt. Tüffer) in der Untersteiermark (heute östliches Slowenien) tätig. Sein theologisches Denken war von Ideen zur Kirchenreform und vom Werk des Erasmus von Rotterdam geprägt, mit dem er bereits aus seiner Zeit in Triest vertraut war. Als er 1536 zum Prediger in der St. Nikolaus-Kathedrale in Ljubljana ernannt wurde, begann er sich offen über eine Kirchenreform zu äußern. Er baute Beziehungen zu gleichgesinnten Laien in der Stadt auf, und in den 1540er Jahren teilte er bei der Feier der Eucharistie gelegentlich auch den Laienkelch aus. Während dieser Zeit begann Truber, Werke von Martin Luther und von den Schweizer Reformatoren zu lesen. Die Niederlage der lutherischen Fürsten im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation im Schmalkaldischen Krieg im Jahre 1547 verstärkte allerdings wieder die Position und den Einfluss der katholischen Kirche in den habsburgischen Territorien. Der Bischof von Ljubljana, Urban Textor, nutzte die Gelegenheit, seine Diözese von reformgesinnten Priestern zu befreien, und so wurde Truber im März 1548 ins Exil gezwungen. Das gleiche Schicksal erlitt der ebenfalls in Ljubljana wirkende Paul Wiener aus der Krain, der Zuflucht in Siebenbürgen suchte, wo er als Pfarrer in Sibiu (dt. Hermannstadt) arbeitete und später zum ersten lutherischen Bischof von Siebenbürgen gewählt w
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