Skip to content
EntityQ2054709· pop 17· linked from 24 articles

Siedlung in Somalia

Weather now

cached 1977h ago
24°broken clouds
84% 4.8 m/s OpenWeatherMap

7-day forecast

via Open-Meteo

Place details

Locality
Qoryooley قوريولي
Region
Shabeellaha Hoose شبيلي السفلى
Country
Soomaaliya الصومال
Population
51,720
Timezone
Africa/Mogadishu

via OpenStreetMap · GeoNames

Key facts

Settlement.official_name
Qoryoley
Settlement.other_name
Coriole, Coriolei, Koryoley, Qoreyole, Qoryolay
Settlement.native_name
QoryooleyQornyooley
Settlement.settlement_type
Town
Settlement.image_skyline
2014 03 21 Qoryooley Capture-16 (13345336593).jpg
Settlement.image_caption
Qoryoley after liberation in 2014
Settlement.pushpin_map
Somalia
Settlement.pushpin_label_position
bottom
Settlement.pushpin_map_caption
Location in Somalia
Settlement.subdivision_type
Country
Settlement.subdivision_type1
State
Settlement.subdivision_type2
Region
Settlement.subdivision_name2
Lower Shabelle
Settlement.subdivision_type3
District
Settlement.subdivision_name3
Qoriyoley District
Settlement.leader_title
Mayor
Settlement.leader_name
Seyd-Ali Ibrahim Aliyow
Settlement.unit_pref
Metric

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
human settlement
Official name
Qoryooley
Country
Somalia
Located in
Lower Shebelle
Population
7978
Elevation
62
Show 2 more facts
native label
Qoryooley
Commons category
Qoryooley
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Qoryooley (auch Qorioley, Coriole oder Koriolei geschrieben) ist eine Stadt im Süden Somalias mit etwa 52.000 Einwohnern. Sie liegt am Fluss Shabeelle in der Region Shabeellaha Hoose. Die Stadt ist Sitz des (Jiddu)-Sultanats. Sie hatte etwa 4000 bis 5000 Einwohner, bis in den 1980er-Jahren rund 20.000 Flüchtlinge aus Äthiopien (Ogadeni sowie Oromo, die nach dem Ogadenkrieg nach Somalia geflohen waren) im Rahmen des Qorioley Refugee Agriculture Project angesiedelt wurden. Den Flüchtlingen sollte in diesem relativ niederschlagsreichen Gebiet, das zudem mit Wasser aus dem Shabeelle gut versorgt ist, mit bewässerter Landwirtschaft eine neue Existenz aufgebaut werden. Dies geschah mit Hilfe von USAID, Save the Children und des UNHCR. Allerdings diente das Projekt vor allem auch zur Bereicherung korrupter Politiker unter der Diktatur von Siad Barre. Die Flüchtlinge wurden zwar untergebracht und mit Lebensmitteln versorgt, doch eigentliche Entwicklungsprojekte waren bis 1985 trotz ausreichend zur Verfügung gestellten Geldern kaum vorangekommen. Lediglich die Bewässerungskanäle waren bereits zuvor gegraben worden. Dies führte zu Demoralisierung unter den Flüchtlingen. Von diesen waren zudem viele ehemalige Nomaden, die Sesshaftigkeit und Ackerbau skeptisch gegenüberstanden. Nach Ausbruch des Bürgerkrieges wurden die landwirtschaftlichen Anlagen wie in anderen Teilen Südsomalias geplündert und zerstört, was zur Hungersnot Anfang der 1990er-Jahre führte.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

On the map

2 mapped locations