Also known as Regensburg–Hof railway
railway line in Bavaria, Germany
Gebaut wurde der südliche Abschnitt ursprünglich von der Königlich privilegierten Aktiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen als Teil der Verbindung von Nürnberg über Amberg, Irrenlohe und Schwandorf nach Regensburg. Für den Weiterbau Richtung Weiden und in der Verlängerung nach Bayreuth nutzte man zu Anfang die Lage des noch nicht vorhandenen Doppelgleises zwischen Schwandorf und Irrenlohe bevor es dann mit eigener Führung weiter ging. Seit 1863 ist die komplette Strecke zweigleisig. Die direkte Nähe zur Naab im Bereich zwischen Nabburg und Oberwildenau erforderte zusätzliche Sicherungsmaßnahmen. Größte Kunstbauwerke der Strecke sind die Donaubrücke bei Schwabelweis mit 333m, die Regenbrücke bei Regenstauf mit 127m und die 1984 wegen Trassenverlegung neu errichtete Naabbrücke bei Schwandorf mit 174m. Die Hauptstrecke als Teil des Ostkorridors Süd ist eine der letzten bayerischen Dieseldomänen und im nördlichen Abschnitt vor Weiden teilweise noch mit mechanischer Signaltechnik ausgestattet. Eine Elektrifizierung und Ausbau der Strecke ist als Projekt 2-019-V01 im aktuellen Bundesverkehrswegeplan 2030 bisher nur für den Abschnitt Marktredwitz-Oberkotzau in der Verlängerung von Weiden nach Hof konkret. Die restliche Strecke bis Regensburg ist derzeit in der Vorplanung. In einem 2020 vorgestellten Projekt einer Regio S-Bahn Regensburg sollen die Halte Regensburg-Walhallastraße, Regensburg-Wutzlhofen und Ponholz reaktiviert werden. Zusätzlich ist die Einrichtung weiterer Halte Regensburg-Klenzebrücke und Regenstauf-Diesenbach angedacht. Der Abschluss der Planungen ist für 2026 vorgesehen. Walther Zeitler, Eisenbahnen in Niederbayern und der Oberpfalz, Buch & Kunstverlag Oberpfalz, 2. Auflage 1997 Manfred Bräunlein, Die Ostbahnen - Königlich privilegiert und bayerisch, Lorenz Spindler Verlag Nürnberg, 1. Auflage 2000 Josef Dollhofer, Feuerross und Flügelrad in Ostbayern - Die Ära der Bayerischen Ostbahnen, Verlag Friedrich Pustet, 1. Auflage 2010 Der Anschluss zum Werk AGROB Buchtal nimmt seinen Anfang im Bahnhof Schwarzenfeld. Das knapp vier Kilometer lange Gleis wurde Mitte der 1930er Jahre errichtet und bis 2009 bedient.
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