%20V2.jpg)
Also known as ria coast
thumb|upright=1.1|right|Port Jackson, also referred to as Sydney Harbour, is a ria, or drowned river valley. The deeply indented shape of the ria reflects the dendritic pattern of drainage that existed before the rise in sea level that flooded the valley.
Wikidata facts
- Subclass of
- lagoon
Show 6 more facts
- Commons category
- Rias
- has effect
- estuary
- different from
- Ria
- topic's main category
- Category:Rias
- exact match
- purl.obolibrary.org/obo/ENVO_00000418
- P8168
- Cardal
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Die Ria (galicisch und spanisch ría) ist ein Küstentyp mit einer schmalen und langen, tief in das Land eindringenden Meeresbucht. Im Gegensatz zu Fjorden und Förden wurden Rias nicht durch Gletscher gebildet; sie gehen vielmehr aus Flusstälern hervor, die durch Überflutung von Festlandsflächen (Transgression) mit Meereswasser bedeckt wurden, ohne dass diese zuvor von einem Gletscher übertieft worden wären. Sie haben daher meist flachere Küstenverläufe und geringere Buchttiefen als Fjorde. Rias entstehen am ehesten auf leicht abbaubarem Untergrund, beispielsweise Karst. Bei einer Riaküste handelt es sich um eine fluvial geprägte Ingressionsküste altgefalteter Landschaften. In junggefalteten Landschaften ist ihre Entsprechung die Cala-, Vallone- oder Canaliküste. Die meisten Rias finden sich an der nord- und westspanischen Atlantikküste, in der Bretagne (dort meist Aber genannt), in Wales und in Irland. Des Weiteren gibt es zahlreiche Rias an der Ostküste Australiens, in Neuseeland (z. B. die Marlborough Sounds) und in Argentinien.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
Gallery (14)
On the map
9 mapped locations