Rudelsburg
Sign in to saveThe Rudelsburg is a ruined hill castle located on the east bank of the river Saale above Saaleck, a village in the borough of Naumburg in the county of Burgenlandkreis in Saxony-Anhalt, Germany. The Rudelsburg was built in the Middle Ages by the Bishop of Naumburg and served to secure trade routes such as the Via Regia through the Saale Valley.
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dewiki.de →Die Rudelsburg ist eine Höhenburg oberhalb von Saaleck "Saaleck (Naumburg)") im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt . Sie liegt etwa 85 Meter über dem Südufer der Saale auf einem felsigen Bergrücken aus Muschelkalk . Die Burg wurde wohl von den Bischöfen von Naumburg im Hochmittelalter zur Sicherung der Handelswege wie der Via Regia mit der Saalebrücke in Bad Kösen angelegt. Bei der ersten Erwähnung 1171 war sie im Besitz von Naumburger Ministerialen . 1238 wurde sie an die Markgrafen von Meißen verlehnt und als Befestigungsbau urkundlich genehmigt. Die Burg befand sich im Spannungsfeld der Interessen der Naumburger Bischöfe und der Markgrafen von Meißen aus dem Haus Wettin . 1348 erfolgte die Zerstörung und Schleifung der Vorburg durch die Stadt Naumburg "Naumburg (Saale)") .[[A 1]]( Zeitweise diente die Burg verschiedenen Adelsfamilien als Wohnsitz, bis sie im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde und daraufhin verfiel. Als „schönste aller Saaleburgen“ wurde die Ruine der Rudelsburg schon früh im 19. Jahrhundert im Zuge der Burgenromantik und des Wandertourismus als Ausflugsziel entdeckt. Als alljährlicher Treffpunkt der Kösener Corpsstudenten erreichte die Rudelsburg ab 1855 überregionale Bekanntheit. Bis heute stellt sie ein beliebtes Ausflugsziel dar. Sie liegt auf der Südroute der Straße der Romanik . 3.2 Die Rudelsburg und das Rittergut Kreipitzsch der Familie von Schönberg bis 1945 3.4 Veranstaltungsort und studentisches Symbol 3.4.1 (Wieder-)Aufbau in der KaiserzeitAufbau in der Kaiserzeit) Die Rudelsburg liegt auf einem Westsüdwest-Ostnordost-ausgerichteten Höhenrücken, der steil zur Saale und etwas weniger steil zu den übrigen Seiten abfällt. Sie besteht aus einer kleinen Kernburg am westlichen Ende einer großen, sich über die gesamte Hochfläche erstreckenden und etwas höher gelegenen Vorburg . Besonders die Vorburg wurde im 18. Jahrhundert als Steinbruch genutzt und ist heute kaum mehr als solche zu erkennen. Allerdings sind Reste der Ringmauern der Vorburg im Süden und Osten erhalten bzw. wurden diese wiederholt bei Bauarbeiten angeschnitten. Weitere Mauerzüge in der Vorburg sind nur durch Grabungen des 19. Jahrhunderts bekannt. In der mit einer Größe von ca. 22.000 m² außergewöhnlich großen Vorburg lagen die Wohnsitze der Burgmannen (castrenses) , aber auch verschiedene Produktionseinrichtungen. Die Kernburg, die durch einen tiefen Halsgraben von der Vorburg getrennt ist, bildet ein unregelmäßiges Viereck von etwa 40 × 24 Meter um einen kleinen Innenhof. Der rund 20 Meter hohe romanische Bergfried im Südosten ist älter als die südliche Ringmauer. Er hat einen annähernd quadratischen Grundriss (7,60 × 8,20 Meter) und ist mit einem steinernen pyramidenförmigen "Pyramide (Geometrie)") Turmhelm bekrönt, der der Burg ihr charakteristisches Aussehen verleiht. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde auf einem runden Burgturm eine Windmühle errichtet, die auf vielen Darstellungen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zu sehen ist. Die Mühle wurde 1864 durch einen Brand zerstört. Im Untergeschoss des Bergfrieds befindet sich ein erst in jüngerer Zeit angelegtes Verlies . Mit der südlichen Ringmauer baueinheitlich ist der im Westen gelegene querrechteckige Palas , der nach der Bauzier an den Kapitellen um 1200 entstand. Aufgrund der Lage auf einem steilen Felsen über der Saale bot die Westseite potenziellen Angreifern am wenigsten Angriffsfläche. Noch in romanischer Zeit erfolgten der Bau des Palasobergeschosses und die Aufstockung der nördlichen Ringmauer. Diese ist – im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Höhenburgen – nicht bis an den steil abfallenden Felsrand herangebaut worden; vermutlich um bei einem eventuellen Abbrechen der aus brüchigem Kalkstein bestehenden Felskante ein Einstürzen der Ringmauer zu verhindern. Der im Osten vorgelagerte Zwinger dürfte ebenfalls noch in romanischer Zeit entstanden sein.[[A 2]]( Die vermutlich erst im mittleren 15. Jahrhundert in größerem Abstand um die Burg angelegten Maue
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Encyclopedic overview
22 sectionsContents
- Geography
- History
- Prehistory: Early Bronze Age settlement
- Military fortification and seat of nobility
- The Rudelsburg as a destination for hikers and a tourist attraction
- The Rudelsburg as a venue and a symbol for students
- (Re-)construction under the Empire
- Weimar Republic and National Socialism
- In the GDR
- Reconstruction after German Reunification
- Description
- Architecture
- Monuments
- Pillar to the Fallen
- Emperor William I Obelisk
- Young Bismarck Monument
- Lion Monument
- Alliance Stone
- Gallery
- References
- Further reading
- External links
The Rudelsburg is a ruined hill castle located on the east bank of the river Saale above Saaleck, a village in the borough of Naumburg in the county of Burgenlandkreis in Saxony-Anhalt, Germany. The Rudelsburg was built in the Middle Ages by the Bishop of Naumburg and served to secure trade routes such as the Via Regia through the Saale Valley.
The Rudelsburg was a point of conflict between the bishops of Naumburg and the Margraves of Meissen belonging to the House of Wettin. The castle occasionally served various noble families as a residence, until it was destroyed in the Thirty Years' War and thereafter fell into disrepair. In the early 19th century the Rudelsburg became a popular tourist destination thanks to the romanticisation of mountains and the rise of hiking as a pastime. From 1855 onwards it achieved national renown as the annual meeting place of the Kösener Senioren-Convents-Verband, the oldest union of student fraternities with delegates from all German-speaking countries. The Rudelsburg still maintains a particular attraction for visitors and lies on the Romanesque Road (Ger:Straße der Romanik), a tourist route.
Excerpted from Wikipedia’s “Rudelsburg” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.
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