Skip to content
Ruprecht

Image by MemoryCatcher on Pixabay · Pixabay License

EntityQ57326· pop 41· linked from 305 articles

Also known as Rupert of the Palatinate, Rupert of Germany

römisch-deutscher König

In the Vinony graph

Within Vinony's link graph, Ruprecht is referenced by 305 other articles, and connects out to list of Counts Palatine of Lotharingia / Counts Palatine of the Rhine / Electors Palatinate, Wenceslaus IV of Bohemia and list of German monarchs.

It is catalogued under topics including 1352 births, 1410 deaths and 14th-century Kings of the Romans.

Its subject is documented across 40 Wikipedia language editions.

Key facts

Reign
21 August 1400 – 18 May 1410
Coronation
6 January 1401
Predecessor
Wenceslaus
Successor
Jobst of Moravia
Born
5 May 1352, Amberg , Upper Palatinate
Died
18 May 1410 (1410-05-18) (aged 58), Landskron Castle, Oppenheim , Electoral Palatinate
Burial
Church of the Holy Spirit, Heidelberg
Spouse
Elisabeth of Hohenzollern
Issue
Margaret, Duchess of Lorraine Louis III, Elector Palatine John, Count Palatine of Neumarkt Stephen, Count Palatine of Simmern-Zweibrücken Otto I, Count Palatine of Mosbach
House
Wittelsbach
Father
Rupert II, Elector Palatine
Mother
Beatrice of Aragon

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Place of birth
Amberg
Occupation
politician
Position held
count palatine
Languages spoken
German
Noble title
count palatine
Image
Nuremberg Chronicles f 236r 1 Rupertus rex.jpg
Show 7 more facts
Commons category
Ruprecht von der Pfalz
date of birth
1352-05-05
date of death
1410-05-18
name in native language
Ruprecht von der Pfalz
Sources (15)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Ruprecht (* 5. Mai 1352 in Amberg; † 18. Mai 1410 auf Burg Landskron in Oppenheim) aus der Dynastie der Wittelsbacher war von 1398 bis 1410 als Ruprecht III. Pfalzgraf bei Rhein und von 1400 bis 1410 römisch-deutscher König im Heiligen Römischen Reich. Das römisch-deutsche Königtum war zu Beginn des 15. Jahrhunderts in eine schwere Krise geraten. Zusammen mit den anderen drei rheinischen Kurfürsten setzte Ruprecht den zunehmend unbeliebt gewordenen König Wenzel 1400 ab, woraufhin er selbst zum König gewählt wurde, wenngleich Wenzel seinen Anspruch nicht aufgab. Ruprechts zehnjähriges Königtum war durch eine nachlassende Integrationskraft des königlichen Hofes und permanente Geldnot geprägt. Ein geplanter Italienzug endete im Fiasko. Ruprecht blieb ohne Kaiserkrone und konnte auch nicht das Herzogtum Mailand für das Reich zurückgewinnen. Finanziell angeschlagen kehrte er an den Rhein zurück. Das legitimatorische Defizit seines Königtums versuchte er durch repräsentative Symbolik wie Grablege, Königssiegel oder eigene Münzprägungen auszugleichen. Er war der einzige mittelalterliche König aus Heidelberg. Ihm gelang es, das Territorium der Kurpfalz zu erweitern. Unter ihm erhielt Heidelberg für kurze Zeit den Charakter einer Hauptstadt des Reiches. Mit der Heiliggeistkirche in Heidelberg schuf sich Ruprecht einen standesgemäßen Begräbnis- und Erinnerungsort, der den Wittelsbachern am Rhein bis in das 17. Jahrhundert als Grablege diente. Ruprechts Teilung von Herrschaft und Territorium unter den vier Söhnen entgegen bestehenden Hausverträgen sicherte der pfälzischen Linie der Wittelsbacher das dynastische Überleben. Alle heute lebenden Wittelsbacher stammen von Ruprecht ab. Bis heute gilt er unter Historikern vielfach als römisch-deutscher König mit dem geringsten politischen Aktionsradius und Handlungsspielraum. Die neuere Forschung hinterfragt angesichts weitgespannter Heirats- und Bündnisprojekte sowie der Weiterentwicklung im Verwaltungs- und Politikbereich das Urteil eines gescheiterten Königs.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

Connections

Categories