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EntityQ3952182· pop 8

Schorlomit

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Also known as Slo

Mineral aus der Obergruppe der Granate

Wikidata facts

Named after
schorl
Image
Nepheline-Schorlomite-250211.jpg
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crystal system
cubic crystal system
Nickel-Strunz 9th edition (updated 2009)
9.AD.25
Nickel-Strunz '10th ed', review of (9th ed/ 2009 update)
9.AD.25
Commons category
Schorlomite
IMA Mineral Symbol
Slo
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Das Mineral Schorlomit, veraltet auch als Ferrotitanit und Ivaarit bzw. Iiwaarit bekannt, ist ein sehr seltenes Inselsilikat aus der Obergruppe der Granate mit der idealisierten chemischen Zusammensetzung Ca3Ti2Fe3+2SiO12. Es kristallisiert im kubischen Kristallsystem mit der Struktur von Granat. Schorlomit bildet durchscheinende, orangebraune bis schwarze, oft rhombendodekaedrische Kristalle mit Glas- bis schwach metallischem Glanz, die einige Zentimeter groß werden können. Die Farbe wird mit steigendem Titangehalt intensiver. Mit zunehmendem Fe2+-Gehalt ändert sich die Farbe von gelb zu dunkelrotviolett und die Kristalle erscheinen dann opak schwarz mit fast metallischem Glanz. Häufig zeigen die Kristalle eine komplexe und rhythmische Zonierung sowie Sektorzonierung. Auch mikroskopisch einheitlich erscheinende Kristalle können Verwachsungen von zwei bis drei röntgenographisch unterscheidbaren Granaten sein. Durch die damit einhergehenden Verzerrungen des Kristallgitters sind diese Granate optisch doppelbrechend. Funde wurden aus basischen Magmatiten, Karbonatiten sowie kontaktmetamorphen Kalksilikatgesteinen und Skarnen beschrieben. Außer seiner Typlokalität, dem Magnet Cove Karbonatitkomplex im Hot Spring County, Arkansas, USA, wurden für Schorlomit rund 60 weitere Fundorte weltweit dokumentiert. Bei vielen der als Schorlomit angesprochenen Granate handelt es sich streng genommen um Titanandradit (Melanit). Nur für sehr wenige Proben konnte eine Schorlomit-Zusammensetzung mit Hilfe sehr aufwendiger Analysen bestätigt werden.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

Available in 7 languages

via Wikidata sitelinks · CC0