
Selbstwirksamkeitserwartung
Sign in to savepsychologisches Konzept
Research
115,956 papers- Self-efficacy beliefs of medical students: a critical review.Perspectives on medical education · 2018
- Promoting self-efficacy in patients with chronic disease beyond traditional education: A literature review.Nursing open · 2020
- Self-efficacy and home dialysis: An integrative review.Journal of renal care · 2024
- Association between postpartum depression and breastfeeding self-efficacy in mothers: a systematic review and meta-analysis.BMC pregnancy and childbirth · 2024
- Clinical teacher self-efficacy: A concept analysis.Nurse education in practice · 2021
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- Albert Bandura
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Selbstwirksamkeitserwartung (engl. self-efficacy), kurz SWE, bezeichnet das Vertrauen einer Person, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen auch in Extremsituationen erfolgreich selbst ausführen zu können. Ein Mensch, der daran glaubt, selbst etwas bewirken und auch in schwierigen Situationen selbstständig handeln zu können, hat demnach eine hohe SWE. Die Begrifflichkeit wurde in den 1970er-Jahren von dem kanadischen Psychologen Albert Bandura entwickelt. Eine Komponente der SWE ist die Annahme, man könne als Person gezielt Einfluss auf die Dinge und die Welt nehmen, statt äußere Umstände, andere Personen, Zufall, Glück und andere unkontrollierbare Faktoren als ursächlich anzusehen (siehe auch Kontrollüberzeugung). Manche Psychologen meinen, dass Selbstwirksamkeitserwartung ein natürliches Bedürfnis des Menschen sei. In der psychologischen Forschung wird zudem unterschieden zwischen den generalisierten und den verschiedenen handlungsspezifischen Selbstwirksamkeitserwartungen (etwa mit dem Rauchen aufzuhören oder vor einer Menschenmenge frei sprechen zu können). Untersuchungen zeigen, dass Personen mit einem starken Glauben an die eigene Kompetenz größere Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben, eine niedrigere Anfälligkeit für Angststörungen und Depressionen und mehr Anerkennung in Ausbildung und Berufsleben haben. SWE und Handlungsergebnisse wirken oft zirkulär: Eine hohe SWE führt zu hohen Ansprüchen an die eigene Person, weshalb man eher anspruchsvolle, schwierige Herausforderungen sucht. Die Bewältigung dieser Herausforderungen führt dann wieder zur Bestätigung bzw. Erhöhung der eigenen SWE. Diesen zirkulären Effekt griffen Locke und Latham (1990, 1991) auf und überführten ihn in den sogenannten „high performance cycle“. Die Autoren untersuchen, ob es einen Zusammenhang zwischen Zielsetzung oder Zielfestlegung und der realisierten Leistung gibt.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA