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Erste Kammer der Generalstaaten

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Also known as First Chamber of the States General, Senate of the Netherlands

Oberhaus des niederländischen Parlaments

Key facts

Type
Upper house
President
Mei Li Vos , GL/PvdA , since 7 October 2025
First vice president
Boris Dittrich , D66 , since 14 October 2025
Second vice president
Hendrik-Jan Talsma , CU , since 14 October 2025
Political groups
Government ( Jetten cabinet ) (22) VVD (9) D66 (7) CDA (6) Opposition (53) GL–PvdA (14) BBB (11) PVV (4) SP (3) CU (3) FvD (3) JA21 (2) SGP (2) Volt (2) 50PLUS (1) OPNL (1) PvdD (1) Independents (6)
Length of term
4 years
Voting system
Indirect party-list proportional
Last election
30 May 2023
Next election
May 2027

via Wikipedia infobox

Research organization · ROR

Type
Government
Founded
1815
Location
The Hague, The Netherlands
Status
Active

GRID grid.465164.4 · ISNI 0000 0004 0621 2610

Wikidata facts

Headquarters
Binnenhof
Official website
www.eerstekamer.nl
Image
Algemene Politieke Beschouwingen in Eerste Kamer (10553669036).jpg
Show 9 more facts
inception
1815-00-00
number of seats
55
Commons category
Eerste Kamer
topic's main category
Category:Senate (Netherlands)
applies to jurisdiction
Netherlands
native label
Eerste Kamer der Staten-Generaal
phone number
+31-70-312-9200
email address
mailto:[email protected]
social media followers
45815
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Die Erste Kammer der Generalstaaten (niederländisch Eerste Kamer der Staten-Generaal) ist das Oberhaus des niederländischen Parlaments, der Generalstaaten. Ihr Sitz ist im Binnenhof in Den Haag. Häufig nennt man sie Senaat und ihre Mitglieder senatoren. Steht der Begriff Kamer allein, dann ist normalerweise die politisch wichtigere Zweite Kammer gemeint. Beide Kammern wurden 1815 mit der Verfassung der Niederlande geschaffen, dabei wählten die reichen Bürger die Zweite Kammer, während der König die (adligen) Mitglieder der Ersten einsetzte. Seit der großen Staatsreform von 1848/1849 wählen die Provinzparlamente die Erste Kammer. Wahlbeschränkungen wie das Vorweisen einer hohen Steuerlast wurden um 1918 endgültig abgeschafft. Die Verfassung verlangt seitdem, dass beide Kammern durch Verhältniswahl zu wählen sind. Seit 1956 sind es 75 Senatoren und seit 1983 dauert ihre Wahlperiode vier Jahre. Gewählt werden sie am selben Tag von den Provinzparlamenten nach reichseinheitlichen Listen. Die Provinzparlamente selbst werden etwa zwei Monate davor, ebenfalls alle an einem Tag, vom Volk gewählt. Grundsätzlich bedarf jedes Gesetz der Zustimmung beider Kammern. Allerdings kann nur die Zweite Kammer einen Entwurf mit Zusätzen versehen, der Senat kann ihn nur annehmen oder ablehnen. Neben der indirekten Wahl hat dies in der Praxis dazu geführt, dass die eigentliche Gesetzesarbeit in der Zweiten Kammer stattfindet und auch die Regierung de facto vom Vertrauen in der Zweiten Kammer abhängt. Der Senat mit seinen Teilzeitpolitikern gilt traditionell als chambre de réflection, in der Gesetzentwürfe zum Schluss noch einmal auf technische Qualität und Ausführbarkeit geprüft werden. Ablehnungen eines Entwurfes sind selten. Seit Bestehen des Senats wurde, vor allem von der politischen Linken, seine Abschaffung diskutiert.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA