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Simone Weil

File:Simone_Weil_1943.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Simone Weil

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Also known as Simone Adolphine Weil

französische Philosophin, Sozialrevolutionärin, Mystikerin und Autorin

AI overview

Simone Weil was a French philosopher and writer who lived during the early 20th century and engaged with questions about social justice, spirituality, and human suffering. Her work matters because she developed influential ideas about labor, faith, and morality that continue to shape philosophical and theological thought today.

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Film & TV

Simone Weil (1909–1943) philosophized on thresholds and across borders. Her persistent desire for truth and justice led her to both elite academies and factory floors, political praxis and spiritual solitude. At different times she was an activist, a pacifist, a militant, a mystic, and an exile; but throughout, in her inquiry into reality and orientation to the good, she remained a philosopher.

Known for

  • Simone Weil, la vie au risque de la vérité2018

via TMDB

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Simone
Family name
Weil
Gender
female
Citizenship
France
Place of birth
Paris
Place of death
Ashford
Occupation
translator
Languages spoken
French
Native language
French
Field of work
poetry
Military branch
International Brigades
Image
Simone Weil 1943.jpg
Show 17 more facts
manner of death
natural causes
Commons category
Simone Weil
date of death
1943-08-24
date of birth
1909-02-03
medical condition
tuberculosis
name in native language
Simone Weil
cause of death
tuberculosis
different from
Simone Veil
lifestyle
mysticism
end of work period
1943-08-24
Commons Creator page
Simone Weil
writing language
French
pseudonym
S. Galois
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WikiProject Mathematics
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Simone Adolphine Weil [ˌsiˈmɔn ˌadɔlˈfin ˈvɛj ] (* 3. Februar 1909 in Paris; † 24. August 1943 in Ashford, England) war eine französische Sozialrevolutionärin, Philosophin und Mystikerin. Weil stammte aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie und galt bereits in Kindertagen als Rebellin. Zeit ihres Lebens war sie gesellschaftlich, politisch und sozialpolitisch stark engagiert. Die seit ihrer Jugend in freiwillig gewählter Armut lebende Weil war eine der wenigen Philosophinnen, die versucht haben, die Arbeiterklasse durch die konkrete Erfahrung der Arbeit in Industrie und Landwirtschaft zu verstehen. Nach ihrem 1931 abgeschlossenen Philosophiestudium wirkte Weil zunächst als Gymnasiallehrerin und schlug zunehmend einen für linke Intellektuelle des 20. Jahrhunderts ungewöhnlichen Weg hin zur Spiritualität ein. Ihr bisheriges Denken, das geprägt war durch politisches Engagement als Gewerkschafterin, Marx-Kritikerin und Teilnehmerin am Spanischen Bürgerkrieg, machte der Orientierung an christlicher Mystik sowie platonischer und buddhistischer Tradition Platz. Die säkular und agnostisch erzogene Weil leugnete hingegen die jüdische Tradition und stand den Lehren des Alten Testaments fremd und feindselig gegenüber. Auf Weil geht der Gedanke der „décréation“ zurück, der „totalen Selbstentäußerung des Menschen vor Gott“. Das Leben betrachtete sie als eine Suche nach dem Absoluten. Weil gab die von ihr gelebte Einheit von Politik und Religion erst kurz vor ihrem Tod auf und verband bis dahin politische Aktion mit glaubensbasierter Kontemplation. In ihrem im Exil verbrachten letzten Lebensjahr schlug ihr sozialer Aktivismus mit einem zunehmend verschlechterten Gesundheitszustand endgültig in eine spirituelle Wahrnehmung der Welt um. Die geistig und körperlich erschöpfte Simone Weil verstarb bereits im Alter von 34 Jahren in einem englischen Sanatorium an Tuberkulose. Ihre wichtigsten Schriften sind „Unterdrückung und Freiheit“ sowie die 1947 posthum veröffentlichte Textsammlung „Schwerkraft und Gnade“. Über die erst nach ihrem Tod berühmt gewordene Weil wurden seither mehr als 5000 wissenschaftliche Arbeiten, Essays und Thesenpapiere veröffentlicht.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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