Teheran-Kinder (hebräisch ילדי טהרן yaldei Teheran; englisch Tehran Children) ist die Bezeichnung für eine Gruppe polnisch-jüdischer Kinder, hauptsächlich Waisen, die der deutschen Besetzung Polens durch Flucht in die Sowjetunion entkommen konnten und dort zumeist nach Sibirien oder in die zentralasiatischen Sowjetrepubliken umgesiedelt oder deportiert wurden; nachdem jüdische Hilfsorganisationen von ihrem Schicksal erfahren hatten, konnten sie zunächst nach Teheran evakuiert und 1943 schließlich nach Palästina gebracht werden. Das United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) geht davon aus, dass insgesamt etwa 870 Teheran-Kinder nach Palästina gebracht werden konnten. Sie waren die größte Gruppe von Holocaust-Überlebenden, die während der Kriegsjahre in Palästina ankam.
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