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Tekuder
EntityQ337516· pop 34· linked from 236 articles

Also known as Taigutaer, Tagudar

mongolischer Ilchan von Persien

Key facts

Royalty.name
Ahmed Tekuder
Royalty.title
Sultan
Royalty.image
Tegüder et Shams al-Dîn Djuvaynî (cropped).jpeg
Royalty.caption
Tekuder in ''Jami' al-tawarikh'', 1430
Royalty.succession
Il-Khan
Royalty.reign
6 May 1282 – 10 August 1284
Royalty.predecessor
Abaqa
Royalty.successor
Arghun
Royalty.birth_name
Nicholas Tegüder
Royalty.religion
Sunni Islam
Royalty.house
Borjigin
Royalty.issue
see below
Royalty.spouse
see below
Royalty.spouse type
Consort
Royalty.full name
Sultan Ahmed Tekuder bin Hulagu Khan
Royalty.father
Hulegu Khan
Royalty.mother
Qutui Khatun

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Place of death
Maragheh
Occupation
sovereign
Position held
Ilkhan
Languages spoken
Middle Mongolian
Religion
Buddhism
Family
Ilkhanids
Noble title
sultan
Image
Tegüder recevant une ambassade.jpeg
Show 5 more facts
Commons category
Tekuder
date of death
1284-08-10
date of birth
1247-01-01
described by source
New History of Yuan
ethnic group
Mongols
Sources (3)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Ahmed Tekuder (mongolisch Төгөлдөр Tögöldör, auch als Sultan Ahmad bekannt; * um 1247; † 10. August 1284) war ein Sultan der Ilchane, der Sohn Hülegüs und Bruder Abaqas. Er folgte Abaqa Khan auf den Thron und regierte von 1282 bis zu seinem Sturz 1284. Getauft als nestorianischer Christ unter dem Namen Nicholas Tekuder (mongolisch Tegüder für Perfekt), konvertierte er später zum Islam und nahm den Namen Ahmed Tekuder an. Seine Wahl zum Ilchan verlief einspruchslos, da er der Ältere war und keiner seiner Rivalen auf die Situation vorbereitet war. Kurz nach seiner Thronbesteigung gab er den Übertritt zum Islam bekannt, führte zudem nach eigener Aussage die Schari'a wieder ein, gab den frommen Stiftungen ihre früheren Rechte zurück und ermutigte Pilgerreisen. Seine Regierung leiteten die Dschuwaini, vor allem . In der Absicht, den Buddhismus und Nestorianismus zu beschränken, war er zwar bestrebt, Kirchen in Moscheen umzuwandeln, aber in seinem Glauben laut Bar-Hebraeus verhältnismäßig tolerant. Ahmed Tekuder stieß allerdings schnell auf Widerspruch in seiner Verwandtschaft. Einer seiner Brüder erhob sich und wurde hingerichtet, und auch sein Neffe Arghun (Sohn Abaqas, ein Buddhist) stiftete Unruhe im Zweistromland. Daraufhin fasste Ahmed Tekuders engste Gefolgschaft (Alinaq, Dschuwaini) einen Rundumschlag gegen potentielle Unruhestifter ins Auge und mobilisierte dafür auch ein Heer. Viele Große wurden unsicher und nahmen Kontakt zu Arghun auf, der damals der Statthalter Chorasans war. Der Krieg mit seinem Neffen ging zunächst zu Gunsten des Ilchans aus, denn Arghun musste sich nach einer Schlacht bei Habusan in der Nähe von Rey zurückziehen und konnte schließlich vor der Bergfestung Kalat zur Kapitulation gezwungen werden. Aber Ahmed Tekuder zögerte Arghuns Hinrichtung hinaus und wurde schnell das Opfer eines Staatsstreiches. Innerhalb einer Nacht wurde ein Großteil seiner engsten Gefolgsleute ermordet und er verlor den Rückhalt im Reich. Nach erfolgloser Flucht wurde er (wahrscheinlich) am 10. August 1284 hingerichtet. Die Außenpolitik Ahmed Tekuders war aufgrund der Kürze und der Unsicherheit seiner Regierungszeit ereignisarm. Er unterrichtete den Mameluken-Sultan Ägyptens in zwei Gesandtschaften über seinen Religionswechsel und bot ihm Frieden an, kam aber zu keinem Ergebnis.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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