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The Blue Boy
Sign in to saveAlso known as Jonathan Buttall (The Blue Boy), Jonathan Buttall, The Blue Boy (c. 1770), The Blue Boy (Thomas Gainsborough), The Blue Boy Thomas Gainsborough, The Blue Boy by Thomas Gainsborough
painting by Thomas Gainsborough
Key facts
- Artist
- Thomas Gainsborough
- Year
- c. 1770
- Medium
- oil on canvas
- Dimensions
- 177.8 cm × 112.1 cm (70.0 in × 44.1 in)
- Location
- Henry E. Huntington Art Gallery , San Marino , California
via Wikipedia infobox
Described at
Gainsboroughs >Blue Boy< - Sinnstiftung durch Farbe Von Werner Busch Um 1920 galt Gainsboroughs >Blue Boy< (Abb.i) als eines der berühmtesten Bilder der Kunstgeschichte überhaupt. F.W. Murnau drehte 1919 >Der Knabe in Blau< (Der Todessmaragd); der Film scheint verloren. Immerhin trat Marlene Dietrich zur Erinnerung an Murnaus Erstling noch 1928 auf einem Fest in einem erhaltenen Samtkostüm als >Blue Boy< auf. Als das Bild 1921 aus der Sammlung des Duke of Westminster durch Joseph Duveen an den Eisenbahntycoon Henry E. Huntington nach Amerika verkauft wurde, brach in England ein Sturm der Entrüstung los, der die heute gerade abgeklungene Aufregung über den drohenden f-r- ifeS r Thomas Gainsborough, The Biue Boy, 1770. San Marino (L. A.), The Huntington Library and Art Gallcry 331 Originalveröffentlichung in: Städel-Jahrbuch, NF 17 (1999), S. 331-348 Verkauf von Canovas >Drei Grazien< ans Getty Mu seum bei weitem in den Schatten stellte. Anfang 1922 hatten die Engländer noch einmal die Möglichkeit, das Bild in gereinigter Form - der grünliche Schleier über dem Blau war verschwunden - für einige Zeit in der Londoner National Gallery zu sehen, dann ging es nach Kalifornien, wo es von Cole Porter mit einem >Blue Boy Blues< begrüßt wurde. Cole Porter umspielt drei Dinge, die Farbe, den Gesichtsausdruck, die Klei dung - es sind die Dinge, die auch im folgenden in teressieren werden: »Don& 39;t be so blue / Always so blue, / We never saw such a crybaby, crybaby / Why don& 39;t you smile / once in a while? / Say, Willie, what silly book ever sold you that collar? / ... Why don& 39;t you try something new? / Powder your nose, / Buy some new clothes ...«& 39;. Nimmt man den Nasenpuder hinzu, sind es sogar vier Dinge, denn auch die Kom plexion wird Thema sein. Noch heute ist der >Blue Boy< eine englisch-amerikanische Ikone. Für Robert Rauschenberg etwa war die Begegnung mit >Pinky< und >Blue Boy<, die er beide Reynolds zuschreibt, im Original in der Huntington Library, nachdem er sie bis dato nur von Spielkarten her gekannt hatte, ein künstlerisches Initiationserlebnis 2 . Und selbst in Berlin in der Kantstraße heißt ein Laden für einschlägige Männermode >Blue Boy Fashion<. Wenn wir Marcel Duchamps Glauben schenken dürfen, ist es das an drogene Lächeln, das >Mona Lisa< aus der Geschichte gelöst und zur Ikone gemacht hat 3 , was ist es beim >Blue Boy<? Ausgangspunkt muß die Frage sein, warum der Knabe >Blue Boy< heißt, wo es sich doch eindeutig um ein Bildnis mit Porträtzügen handelt. Die Fakten zum Bild hat Robert R.Wark zusammengetragen, ihm ist auch die wichtigste Interpretation zu verdanken. Da nach ergibt sich folgendes Bild: Der Dargestellte ist ganz offensichtlich Jonathan Buttall, Sohn eines Eisen händlers in Greek Street in Soho, der das offenbar gut gehende Geschäft seines Vaters fortführte, jedoch in den 1790er Jahren in finanzielle Schwierigkeiten geriet, so daß er 1796 seine Besitztümer verauktionie ren mußte. Sie müssen von nicht geringem Wert und nicht uninteressant gewesen sein, denn auch der nun allerdings allgegenwärtige Joseph Farington war auf der Auktion dabei und hat das Ergebnis in seinem berühmten >Diary< notiert. Als wichtigstes, für ihn als Kunstinteressierten, hält er fest: »Gainsborough& 39;s picture of a Boy in a Blue Vandyke dress sold for 35 guineas« 4 . Jonathan Buttall starb 1805, wie die Quellen ausweisen, mit 53 Jahren. Stilistisch gehört Gains- boroughs Bild in die Bath-Periode (1759-74). Es setzt die Entwicklung der Landschaft in den fortgeschrit teneren sechziger Jahren voraus, hat aber in seinem relativ dicken >impasto< noch nicht die dünnflüssige transparente Malweise der späten siebziger und vor allem achtziger Jahre. Das van Dyck-Kostüm findet sich in erstaunlicher Wortwörtlichkeit noch minde stens zweimal auf Gainsboroughs Porträts wieder, sie sind fest in die siebziger Jahre datiert 5 . Die Farbe
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Wikidata facts
- Instance of
- painting
- Country
- United States
- Located in
- San Marino
- Genre
- portrait
- Movement
- Romanticism
- Material used
- canvas
- Creator
- Thomas Gainsborough
- Official website
- www.huntington.org/blue-boy
- Image
- Thomas Gainsborough - The Blue Boy (c. 1770).jpg
- Height
- 179.4
- Width
- 123.8
- Significant event
- sales
Show 12 more facts
- Commons category
- The Blue Boy (Gainsborough)
- inception
- 1770-01-01
- location of creation
- England
- copyright status
- public domain
- exhibition history
- National Gallery
- title
- The Blue Boy
- time period
- Romanticism
- inspired by
- Five Eldest Children of Charles I
- described at URL
- huntington.org/blue-boy
- inventory number
- 21.1
- depicted by
- The Boy in Blue
- on focus list of Wikimedia project
- Wikipedia:Vital articles/Level/4
Sources (9)
via Wikidata · CC0
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Encyclopedic overview
The Blue Boy is a full-length oil on canvas portrait in oil by English artist Thomas Gainsborough, from c. 1770. It is owned by The Huntington, in San Marino, California. Although both it and its creator are well known, the subject's identity is disputed.
History
Excerpted from Wikipedia’s “The Blue Boy” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.