Tiefenbach
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Key facts
- Country
- Germany
- State
- Baden-Württemberg
- Admin region
- Tübingen
- District
- Biberach
- Mayor 2017 25
- Helmut Müller
- Total
- 6.95 km (2.68 sq mi)
- Elevation
- 588 m (1,929 ft)
- Density
- 78.6/km (203/sq mi)
- Time zone
- UTC+01:00 ( CET )
- Summer dst
- UTC+02:00 ( CEST )
- Dialling codes
- 07582
- Vehicle registration
- BC
- Website
- www .tiefenbach-federsee .de
via Wikipedia infobox
Described at
Informationen zum Ort Tiefenbach - Altgemeinde~Teilort mit Karte in LEO-BW-Landeskunde entdecken online
leo-bw.de →Ortslage und Siedlung (bis 1970): Angelegt wurde die Siedlung sicher schon in der Ausbauzeit von Roßfeld oder Lobenhausen aus, da wegen des »tiefen Baches« bis 1827 nur nach Westen und Norden hin Fahrwege bestanden. Daher wurde der Ort von den Hohenlohe zum Amt Roßfeld geschlagen. Der eigentliche Ort liegt auf der Nordseite des Schmiedebaches, wobei das bereits 1411 erwähnte Gasthaus Storch den Übergang an der nach Roßfeld führenden Straße belegt, während der Hof Kirchberger Straße 135 gar ein komplettes Ensemble von 1500–50 mit Wohnhaus, Scheune und Austrag darstellt. Ein dort verbauter Steinkopf stammt wohl aus der Burg Wollmershausen. Die 1413 errichtete Schmiede besetzt den Übergang zum »Kleinteil«, auch »Schmiedebach« genannt. Nördlich des Schmiedebaches zog sich die Siedlung als Straßendorf entlang und wurde erst um 1450 mit dem »Kleinteil« auf der anderen Bachseite zu einer Gesamtgemeinde zusammengefasst. Trotz des Abbrennens von 16 Häusern 1688 durch Franzosen weist Tiefenbach noch mehrere mittelalterliche Gebäude auf, die kaum erkennbar in den modernisierten Häusern stecken. Kirchberger Straße 27a soll zum Beispiel mit Abbruchsteinen der Eulenburg erbaut sein, die Scheune 127 aus dem 15./16. Jahrhundert stammen. Vom Ortsnamen her ist Rüddern ein Rodungsort, 1345 erstmals als »Rudern« erwähnt, als die von Crailsheim einen Hof und zwei Gütlein als hohenlohische Lehen erhielten. 1357 gehörte der Ort mit lediglich zwei Höfen und dem großen Zehnt zum hohenlohischen Amt Roßfeld. 1490 erwarb die Kapelle auf dem Burgberg ein Gut von Schwan von Crailsheim. 1532 lagen Fraisch und Halsgericht beim Amt Crailsheim, das Niedergericht bei der jeweiligen Herrschaft. Damals gehörten Ansbach fünf Güter, von denen zwei ins Crailsheimer Kastenamt, drei ins Amt Lobenhausen gingen, ein Gut den von Crailsheim, eines Hall. Den Zehnt zog der Pfarrer in Crailsheim ein. 1616 waren drei Güter der Pfarrei Triensbach, zwei dem Kastenamt Crailsheim, eines den Schenken von Limpurg und zwei den von Crailsheim zu Hornberg zinspflichtig. 1732 besaß Hohenlohe-Kirchberg das limpurgische Lehen; das von crailsheimsche war um ein Gut vermehrt worden. Letztere unterstanden der Fraisch Crailsheim und gehörten in die Pfarrei Roßfeld, gaben aber den Zehnt an die von Crailsheim zu Morstein. Die anderen sechs Güter gehörten zur Fraisch Lobenhausen und zur Pfarrei Tiefenbach. Für die Gemeindeordnung war nur Amt Lobenhausen zuständig. An eine Wüstung, vielleicht das 1351 erwähnte Wisgartbach, erinnern die Kapelle »Zum heiligen Kreuz« im Wischart, die noch 1480 von Crailsheim aus betreut wurde, und der Flurname Kapelläcker. Wollmershausen gehört dem Ortsnamen nach zur ersten Ausbauphase und war zunächst sicher Eigentum der Grafen von Lobenhausen. Als deren Erben besaßen 1357 die Hohenlohe die Lehnshoheit und schlugen den Ort je zur Hälfte den Ämtern Crailsheim und Roßfeld zu, ab 1399 ebenso die Burggrafen. Auf einer inzwischen durch Kalksteinabbau restlos beseitigten, aber schon 1445 aufgegebenen Burg saßen Ministeriale, die erstmals 1261 als Zeugen für Kloster Ellwangen begegnen. Obwohl auch andere Besitzer im Ort belegt sind wie 1295 bei seiner Ersterwähnung das Sankt Agneskloster in Würzburg, besaßen die Wollmershausen das gesamte Niedergericht, mindestens 1616, als sie alle acht Güter am Ort innehatten. Nach ihrem Aussterben 1708 verkaufte Hohenlohe das heimgefallene Lehen an deren Tochtermänner, die aber 1732 nur noch sechs Güter besaßen, das Stift Comburg vier Güter. 1796 ließ die preußische Regierung diese vier ›würzburgischen‹ Untertanen auf Preußen vereidigen. Der Zehnt ging zur einen Hälfte an die Crailsheimer Pfarrei, zur anderen an die weltliche Herrschaft, das heißt 1408 an von Wollmershausen beziehungsweise Hohenlohe, 1732 je ein Viertel an von Holtz und das Stift Comburg. Der Ort war reine Burgsiedlung, wenn auch die Wollmershausen seit 1445 in Amlishagen saßen. Kirchlich gehörte Wollmershausen bis 1718 zur Johanneskirche in Crailsheim, seitdem nach T
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Wikidata facts
- Population
- 540
- Area
- 6.94
- Elevation
- 588
- Official website
- www.tiefenbach-federsee.de
- Image
- Landappbw 526094 4871 Seekirch 2021-04-11 Seekirch.jpg
- Dialing code
- 07582
- Licence plate code
- BC
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- Commons category
- Tiefenbach (Federsee)
- P8168
- Hans Egon Holthusen
- postal code
- 88422
via Wikidata · CC0
~1 min read
Article
Tiefenbach ( German pronunciation: [ˈtiːfn̩bax]) is a town in the district of Biberach in Baden-Württemberg in Germany.
References