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Vinony files it under 1996 births, 21st-century German actresses and Actresses from Berlin.
Its subject is documented across 7 Wikipedia language editions.
Film & TV
Berlin, Germany
Known for
- Fall for Me — Valeria2025
- Bolle2025
- Tschappel — Melissa2025
- Helgoland 513 — Fiona2024
- Jugend – es ist kompliziert — Patricia2024
- Girl You Know It's True — Carmen Pilatus2023
- All for Ella — Cahide2022
- The Privilege — Samira Steinke2022
- Rumspringa — Freja2022
- The Salvation Of The World As We Know It — Toni2021
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Tijan Marei: Eines der interessantesten Gesichter des deutschen Films
Tijan Marei ist am Freitag in "Ellas Baby", einem der schönsten deutschen Coming-of-Age-Filme der letzten Jahre zu sehen – und spielt groß auf.
prisma.de →Tijan Marei ist am Freitag in "Ellas Baby", einem der schönsten deutschen Coming-of-Age-Filme der letzten Jahre zu sehen. Als 16-Jährige, die eine ungeplante Schwangerschaft durchziehen will, nimmt die Hauptdarstellerin die Zuschauer noch mehr gefangen als ihre etablierten und ebenfalls sehr stark spielenden Co-Stars. "Tischaaahn" – mit sehr lang gezogenem "a"! – So spricht man sie also aus. Die Betonung auf der zweiten Silbe, eine eher undeutsche Eigenart, kennzeichnet auch sonst die Sprache der Tijan Marei. Dass sie ein bisschen klingt, als würde sie neben Deutsch vielleicht eine andere Sprache als Muttersprache vorweisen können, habe sie schon öfter gehört. Vielleicht läge das an ihrem Spanisch sprechenden Stiefvater, mit dem sie aufgewachsen sei. Trotzdem ist Tijan Marei gebürtige Berlinerin und derzeit eine der am heißesten gehandelten Jungdarstellerinnen des deutschen Films. Ihre Familie stammt aus dem Kaukasus, die Vorfahren waren Tscherkessen. Tijans Großeltern, ein Ärzte-Ehepaar, wanderte über die Türkei nach Deutschland aus. Die darstellende Künste liegen nicht unbedingt in der Familie. Auch die Eltern des Einzelkindes Tijan, ein Rock-Musiker und eine Pädagogin für Spanisch und Französisch, hatten nie etwas mit Schauspielerei zu tun. Dies änderte sich, als die brünette Tochter mit elf Jahren von Castern auf den Bundesjugendspielen angesprochen wurde. Dort, wo man ansonsten Sieger- oder Ehrenurkunden gewinnen kann, begann für das Mädchen aus Zehlendorf etwas, das sie nicht mehr losließ. Nach ihrer ersten Mini-Rolle in der Charlotte-Link-Verfilmung "Das Echo der Schuld" mit Anna Loos suchte sie sich mit 15 Jahren eine eigene Agentur und fuhr laut eigenem Bekunden zu jedem Casting, für das sie infrage kam. Meistens sei sie damals abgelehnt worden, wie auch Jahre später, als sie einmal die Aufnahmeprüfung zur Schauspiele der UdK Berlin probierte. Man habe ihr gesagt, sie habe kein Talent, gibt Marei auf Nachfrage zu, begleitet von einem Lachen zwischen Verlegenheit und Spott. Sie sei damals eigentlich ganz froh gewesen über die Absage. Theater wäre ohnehin nicht so ihre Welt, sagt der Quentin Tarantino-Fan – und sie war damals eigentlich schon zu gut im Geschäft, als dass sie sich von einer Schauspielschule die Karriere ausbremsen lassen wollte. Ja, der Eindruck täuscht nicht: Dieses Mädchen ist ehrgeizig. Allerdings auf andere Art, als Tijan Mareis aufgeräumt wirkende, schauspielende Altersgenossinnen, die das Verruchte, Verpeilte und Extreme in ihrem Job erst mühsam herstellen, weil sie im Leben selbst eher der Typ Cheerleader oder Klassensprecherin sind. Tijan Marei fällt auf, weil sie vor der Kamera und abseits von ihr völlig anders wirkt: wilder, ambivalenter. Sie ist nicht auf saubere Art schön, sondern wirkt immer so ein bisschen, als habe sie gerade die Nacht durchgemacht. Trotzdem – und das ist Teil ihrer ambivalenten Wirkung – ist die junge Berlinerin ziemlich fokussiert. Mit fünf Jahren wurde Tijan eingeschult, im Alter von 17 hatte sie ihr Abitur mit dem Notendurchschnitt 1,7 in der Tasche. "Wenn ich zur Schule ging, selbst wenn ich den Sinn darin nicht hundertprozentig gesehen habe, erledigte ich meine Aufgaben so schnell und gut, wie es ging", erinnert sie sich. "So hatte ich genug Freizeit und einen freien Kopf, um mich auf andere gute Dinge zu konzentrieren. Ich war nie jemand, der sich selbst in einer Spirale von Traurigkeit festsetzt." Pointierte Selbstanalysen wie diese schüttelt Tijan Marei immer wieder nebenbei aus dem Ärmel. "Wenn man so will", lautet eine weitere, "bin ich eine Macherin. Aber immer liebevoll mit Herz und Kreativität." In den letzten Jahren wurden Mareis Rollen häufiger und größer. Als düster pubertierende Tochter in der Ensemble-Kinokomödie "Affenkönig" war sie ebenso zu sehen wie als junge Verführerin in der hochgelobten Pay-TV Serie "4 Blocks". Dass man sie gerne für Rollen besetze, die mit einer diffusen Rotzigkeit polarisieren, läge wohl daran, dass sie ein Straßenmädche
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Wikidata facts
- Instance of
- human
- Gender
- female
- Citizenship
- Germany
- Place of birth
- Berlin
- Occupation
- film actor
- Languages spoken
- German
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- date of birth
- 1996-00-00
- described at URL
- www.prisma.de/15595564
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