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Vertrauen

File:Trust_in_others_in_Europe,_OWID.svg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Also known as faith

subjektive Überzeugung von der Richtigkeit

AI overview

Trust is your assumption that another person will be honest and reliable, combined with your willingness to depend on them based on that belief. It matters because without trust, cooperation becomes difficult and relationships—whether personal, professional, or social—can't function effectively.

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Research

563,300 papers

via PubMed

Wikidata facts

Subclass of
belief
Image
Faith (3).jpg
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Commons category
Trust
opposite of
distrust
used by
scam
different from
confidence
on focus list of Wikimedia project
Wikipedia:Vital articles/Level/4
NCI Thesaurus ID
C71753
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Vertrauen bezeichnet eine bestimmte Art von subjektiver, auch emotional gefärbter, Überzeugung, nach der man sein Verhalten einrichtet; hierdurch ist das Vertrauen auch eine Praxis (ein System des Handelns). Das Vertrauen auf eine andere Person beinhaltet Überzeugungen über ihre Redlichkeit und ihre zukünftigen Handlungsweisen: Man erwartet, dass diese Person einem hilfreich sein oder jedenfalls nicht schaden werde. Vertrauen bringt daher Kooperation hervor. Hierbei macht der Vertrauende Aspekte seines eigenen Wohlergehens und seiner Sicherheit vom Verhalten des Kooperationspartners abhängig, geht mit seinem Vertrauen also auch ein Risiko ein. Das Gegenteil des Vertrauens ist das Misstrauen; es beinhaltet wesentlich, dass man gegenüber anderen Personen, weil man sie negativ bewertet, Vorsichtsmaßnahmen ergreift, um Schädigung durch sie auszuschließen. Mindestens trifft man eigene Vorkehrungen, um sich zu sichern, und lässt das eigene Wohlergehen nicht vom Verhalten des anderen abhängen. Misstrauen reduziert daher das Ausmaß von Kooperation. Vertrauen und Misstrauen haben gemeinsam, dass Erwartungen und Bewertungen in Bezug auf andere Menschen bestehen, nicht etwa Gleichgültigkeit. Entsprechend gibt es auch das Vertrauen auf einen Inhalt, auf eine Aussage: Es beinhaltet die Überzeugung, dass darin keine Täuschung oder Unwahrheit liegt und dass man sein Handeln schadlos danach ausrichten kann. Im Zusammenhang des Begriffs Selbstvertrauen erstreckt sich Vertrauen auch auf Überzeugungen über eigene Fähigkeiten, wünschenswerte Ziele zu verwirklichen. Neben einem psychologisch-persönlichkeitstheoretischen Ansatz, der die Quelle des Vertrauens in sozialisationsbedingten oder kulturell vermittelten Persönlichkeitsstrukturen sucht, gibt es ökonomische, soziologische, politologische und sozialpsychologische Theorien (transaktionsanalytische Modelle), die versuchen, die Entstehung von Vertrauen in institutionellen Zusammenhängen (z. B. in Organisationen) bzw. in interpersonalen Beziehungen zu erklären.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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