Skip to content
Schebecke
EntityQ837491· pop 28· linked from 489 articles

Also known as zebec, chebeck

Schiffstyp

Key facts

Weapon.name
Xebec
Weapon.origin
Algeria
Weapon.image
Lateen rigging fig 6.png
Weapon.image_size
300
Weapon.caption
A xebec with three lateens and oars
Weapon.type
Sailing vessel
Weapon.used_by
Algiers Tunis Tripolitania Ottoman Empire MoroccoSometimes used in Europe
Weapon.service
16th to mid-19th century
Weapon.primary_armament
Cannons
Weapon.crew
90 to 400
Weapon.weight
100–200 tons, in some cases up to 600 t

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Subclass of
sailing ship
Image
Chebec espagnol en 1826.jpg
Has use
privateer
Show 2 more facts
Commons category
Xebecs
described by source
The Nuttall Encyclopædia
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Eine Schebecke (oder auch Chebeke, von türkisch şebeke mit der Bedeutung Netz, etwa Eisenbahn-, Telefonnetz, Netzwerk, auch: (Diebes-, Räuber-) Bande) war im 18. Jahrhundert ein im Mittelmeer vor allem von Piraten und von der französischen Marine gefahrenes Segelschiff. Schebecken hatten einen Rumpf mit scharfem und über Wasser weit vorspringendem Bug und Heck. Daraus resultierte eine schlanke Rumpfform, die das Schiff sehr schnell und für Piraten attraktiv machte. Ursprünglich stammt dieser Schiffstyp aus dem Maghreb. Er breitete sich bis in den Ostseeraum aus, wo Schebecken auch von Schweden und Russen gefahren wurden. Die Takelage bestand aus zwei, später auch drei geneigten Masten, an denen lateinische (dreieckige) Segel geführt wurden. Ab 1750 kamen Bugspriet und Klüverbaum und an den verlängerten Masten auch Rahsegel dazu. Eine Schebecke konnte aber auch gerudert werden. Das bis zu 40 m lange, 10 m breite und 3 m tiefgehende Schiff galt als der wesentlich seetüchtigere Nachfolger der Galeere. Schebecken waren als Kriegsschiffe mit 20 bis 40 Zwölfpfünder-Kanonen bewaffnet.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

Gallery (2)