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Zeughaus
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thumb|Zeughaus The Zeughaus (, Arsenal) is a listed building and the oldest structure on Unter den Linden boulevard in the historic centre of Berlin. Erected from 1695 to 1706 according to plans by Johann Arnold Nering, Martin Grünberg, Andreas Schlüter and Jean de Bodt in Baroque style, it was later converted into a Prussian Hall of Fame. Damaged during the Allied bombing in World War II, it was rebuilt from 1949 to 1967 as part of the Forum Fridericianum. Since 2003, it has been home to the Deutsches Historisches Museum (German Historic Museum). Since June 2021 it is closed for necessary ren

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Ein Ort der Geschichte — Google Arts & Culture

Das Berliner Zeughaus

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Mit seiner über 300-jährigen Geschichte ist das Zeughaus das älteste Gebäude auf Berlins Prachtstraße Unter den Linden. Heute befindet sich in dem Barockbau die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums. Doch nicht nur die Sammlung des Hauses, auch das Gebäude selbst ist aufs Engste mit der deutschen Geschichte verknüpft. "Prospect des Königl. Arsenals zu Berlin" (um 1755) von Johann David Schleuen d. Ä. (zugeschrieben) Deutsches Historisches Museum Am 16. Mai 1667 schrieb Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1688) in seinem politischen Testament, dass „ein schönes Zeughaus allda angelegt werden muß“. Die Verwirklichung seines Wunsches erfolgte nach seinem Tod mit der Grundsteinlegung im Jahre 1695 unter Kurfürst Friedrich III. Mit seinem fast quadratischen Grundriss ist das Berliner Zeughaus ein monumentaler zweigeschossiger Vierflügelbau. Die Seitenfronten mit einer Länge von je 90 Metern umschließen einen ebenfalls fast quadratischen Innenhof. Ein zentrales Charakteristikum sind die Skulpturengruppen der Dachbalustrade. Ebenso prägend sind die 22 Köpfe sterbender Krieger - ein Hauptwerk der europäischen Barockskulptur. Das Programm der Bauplastik wurde maßgeblich von Andreas Schlüter gestaltet, der bis 1699 verantwortlicher Architekt war. Die Ikonographie basiert auf der Huldigung der Kriegskunst. Vier Architekten hatten das Projekt bis zur Vollendung der Außenfassade im Jahr 1706 geleitet. Die Fertigstellung des Zeughauses dauerte jedoch noch mehrere Jahrzehnte. Aufgrund fehlender Ressourcen war das Gebäude erst ab 1730 vollständig für seinen Zweck als Waffenarsenal nutzbar. Friedrich Wilhelm I., König in Preußen (1713-1740) (nach 1733) von Antoine Pesne (zugeschr.) Deutsches Historisches Museum Das Innere des Zeughauses war im Vergleich zur Außenfassade funktional gehalten. Unter Friedrich Wilhelm I. (1688-1740), auch „Soldatenkönig“ genannt, stand der militärische Nutzen im Vordergrund. Gleichzeitig diente das Zeughaus zur Präsentation der zunehmenden militärischen Macht Preußen-Brandenburgs. So wurden in den durchgängigen Hallen nicht nur unzählige Geschütze aufbewahrt, sondern auch Kriegsbeute und Trophäen. Plünderung des Zeughauses zu Berlin am 14. Juni 1848 (oder: Sturm des Pöbels auf das Zeughaus in Berlin am 14. Juni 1848) (1848) von Oehmigke (und) Riemschneider (Verlag) Deutsches Historisches Museum Mehrmals allerdings wurde das Zeughaus selbst zum Beuteziel, sei es während der russischen Besetzung 1760, mit der Einnahme Berlins durch Napoleon 1806 oder während der Revolution von 1848, bei der es zum Sturm der Bevölkerung auf das Zeughaus kam. Mit der Zeit veränderte sich der Charakter des Hauses von einem Waffendepot hin zu einem Ausstellungsort. Mit den Befreiungskriegen (1813-1815) gelangten mit einem Mal ein große Anzahl an Trophäen und Waffen ins Zeughaus, die ab 1831 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Der Aufbau einer Modellsammlung in den Jahren 1815-1831 war eine der entscheidenden Etappen in der Entwicklung des Zeughauses zu einem der bedeutendsten öffentlichen Heeresmuseen in Europa. Zudem fanden in den Räumlichkeiten auch andere Ausstellungen statt, wie etwa 1844 die „Allgemeine Ausstellung deutscher Gewerbeerzeugnisse“. Abbruch der alten Gewölbe an der Nordfront des Zeughauses zur Errichtung des Kuppelbaus (8. August, 1878) Deutsches Historisches Museum Nach der Gründung des Deutschen Reichs 1871 wurde das Zeughaus unter Kaiser Wilhelm I. endgültig zu einem Museum umgestaltet. Zu diesem Zweck fanden von 1877 bis 1880 bauliche Veränderungen statt. Hierzu gehörten in erster Linie die gläserne Überdachung des Innenhofs, die Errichtung einer doppelläufigen Freitreppe im Hof und der Bau einer Kuppelhalle im Obergeschoss des Nordflügels – der so genannten Ruhmeshalle der brandenburgisch-preußischen Armee. Am 8. November 1883 fand die Eröffnung des Königlichen Zeughaus-Museums statt. Im überdachten Lichthof hatten die im deutsch-französischen Krieg 1870/71 erbeuteten Ges

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thumb|Zeughaus The Zeughaus (, Arsenal) is a listed building and the oldest structure on Unter den Linden boulevard in the historic centre of Berlin. Erected from 1695 to 1706 according to plans by Johann Arnold Nering, Martin Grünberg, Andreas Schlüter and Jean de Bodt in Baroque style, it was later converted into a Prussian Hall of Fame. Damaged during the Allied bombing in World War II, it was rebuilt from 1949 to 1967 as part of the Forum Fridericianum. Since 2003, it has been home to the Deutsches Historisches Museum (German Historic Museum). Since June 2021 it is closed for necessary renovations and for the renewal of the Permanent Exhibition probably until the end of 2025.

==History== thumb|Main entrance on Unter den Linden The Zeughaus is the oldest structure at Unter den Linden. It was built by Frederick III, Elector of Brandenburg between 1695 and 1730 in the Baroque style, to be used as an artillery arsenal for the display of cannons from Brandenburg and Prussia. The first building master was Johann Arnold Nering. After his death in 1695, he was followed by Martin Grünberg, then Andreas Schlüter and finally Jean de Bodt. Andreas Schlüter designed the keystones above the round-arch windows in the form of heads of giants. Georg Friedrich Hitzig (1811-1881) constructed the monumental flight of steps to the upper floor of the north wing and also a roof over the courtyard. The building was converted into a military museum in 1875.

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