Also known as AC759, ACA759, AIR CANADA 759
Beinahunfall auf Linienflug
Air-Canada-Flug 759 (Flugnummer AC759) war ein internationaler Linienflug zwischen Toronto und San Francisco, bei dem am 7. Juli 2017 ein Airbus A320-211 in einen Beinahunfall involviert war. Beim Landeanflug in San Francisco erhielten die Piloten durch die Flugsicherung die Landefreigabe für die Landebahn 28R, peilten jedoch fälschlicherweise die parallel zur Landebahn verlaufende Rollbahn an, auf welcher vier vollbeladene Passagierflugzeuge auf ihre Startfreigabe warteten. Die Flugbesatzung initiierte in einer Höhe von 26 Metern (85 ft) ein Durchstartmanöver und konnte danach ohne weiteren Zwischenfall landen. Die auf der Rollbahn wartenden Flugzeuge konnten ebenfalls ohne Probleme starten. Obwohl ein derartiger Vorfall nicht zwingend eine Untersuchung erfordert, entschied sich das National Transportation Safety Board (NTSB) aufgrund des potentiellen Ausmaßes dennoch für eine Untersuchung. Der darauffolgende Bericht durch das NTSB kam zu dem Schluss, dass das Air-Canada-Flugzeug bis auf eine Flughöhe von 18 m über dem Boden sank. Gemäß dem Bericht verwechselte die Flugbesatzung die Landebahn mit der Rollbahn, unter anderem wegen Übermüdung der Piloten und unklarer Befeuerung der Landebahnen. Der Vorfall sorgte international für Aufsehen, da es sich im Falle einer Kollision mit insgesamt fünf Flugzeugen und über 1000 Passagieren um den potentiell schwersten Unfall der Luftfahrtgeschichte gehandelt hätte.
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