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Amygdala
Sign in to saveAlso known as Amygdaloid, pl. amygdalae, pl. amygdalas
mandelförmige Gruppe von Neuronen im medialen Teil des Temporallappens des Gehirns, die eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung und Speicherung von Emotionen, vor allem von Angst, spielt
Key facts
- Brain.Name
- Amygdala
- Brain.Latin
- corpus amygdaloideum
- Brain.Image
- amyg.png
- Brain.Caption
- Location of amygdalae in the human brain (view from below, anterior is at top)
- Brain.Image2
- Amigdale1.jpg
- Brain.Caption2
- Subdivisions of the amygdala
via Wikipedia infobox
Wikidata facts
- Part of
- limbic system
- Image
- Amyg.png
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- NCI Thesaurus ID
- C12440
- topic's main category
- Category:Amygdala
- Commons category
- Amygdala
- short name
- Amg
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Article · Deutsch
Die Amygdala oder der Mandelkern ist ein paariges Kerngebiet des Gehirns im zur Mitte gelegenen Teil des jeweiligen Temporallappens. Sie ist Teil des limbischen Systems. Der Name der Amygdala (fachsprachlicher Plural: Amygdalae) ist nach ihrem Aussehen aus lateinisch amygdala, dies aus altgriechisch ἀμυγδάλη ‚Mandel(kern)‘, geschöpft. Sie wird auch als Corpus amygdaloideum bezeichnet. Die Amygdala ist an der Furchtkonditionierung beteiligt und spielt allgemein eine wichtige Rolle bei der emotionalen Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie der Analyse möglicher Gefahren: Sie verarbeitet externe Impulse und leitet die vegetativen Reaktionen dazu ein. Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2004 belegen, dass die Amygdala bei der Wahrnehmung jeglicher Form von Erregung, also affekt- oder lustbetonter Empfindungen, unabdingbar und vielleicht am Sexualtrieb beteiligt ist. Die Amygdala ist wichtig für die Empfindung von Angst oder Furcht: Patienten mit Urbach-Wiethe-Syndrom, bei denen die Amygdalae beidseitig geschädigt sind, zeigen keine Furchtreaktionen, selbst in einer potenziell lebensbedrohlichen oder traumatischen Situation. Als angstauslösender Reiz sind für diese Patienten bisher nur Erstickungsgefühle bekannt.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA