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Basiliskos
Sign in to saveAlso known as Flavius Basiliscus
oströmischer Kaiser bzw. Ursupator 475–476 († 476)
Basiliscus was an Eastern Roman military commander who briefly served as emperor from 475 to 476, best known for his catastrophic leadership of a major military campaign against the Vandals in 468 that resulted in a significant defeat for the Eastern Empire. His reign and reputation were largely defined by questions about whether his military failures stemmed from incompetence, foolishness, or potential bribery, making him a controversial figure in late Roman history.
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Authority record · VIAF
- Gender
- Male
Recorded by 3 libraries
via VIAF · OCLC
Key facts
- Royalty.image
- File:Solidus of emperor Basiliscus.jpg
- Royalty.caption
- Solidus of Basiliscus, marked:
- Royalty.name
- Basiliscus
- Royalty.succession
- Roman emperor of the East
- Royalty.predecessor
- Zeno
- Royalty.successor
- Zeno
- Royalty.reign
- 9 January 475 – August 476
- Royalty.coronation
- 12 January 475
- Royalty.cor type
- byzantine
- Royalty.spouse
- Zenonis
- Royalty.issue
- Marcus
- Royalty.dynasty
- Leonid
- Royalty.regent
- MarcusJulius Nepos Romulus
- Royalty.death_date
- 476/477
- Royalty.death_place
- Limnae(modern-day Cappadocia, Turkey)
via Wikipedia infobox
Wikidata facts
- Instance of
- human
- Gender
- male
- Citizenship
- Byzantine Empire
- Place of birth
- Cappadocia
- Place of death
- Cappadocia
- Spouse
- Zenonis
- Child
- Marcus
- Sibling
- Verina
- Occupation
- military personnel
- Position held
- magister militum
- Languages spoken
- Ancient Greek
- Religion
- Eastern Orthodoxy
- Family
- House of Leo
- Image
- Solidus Basiliscus-RIC 1003.jpg
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- Commons category
- Basiliscus
- date of death
- 0476-01-01
- date of birth
- 0500-01-01
- described by source
- Brockhaus and Efron Encyclopedic Dictionary
- manner of death
- capital punishment
- cause of death
- starvation
- time period
- late antiquity
- name in native language
- Flavius Basiliscus
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Article · Deutsch
Basiliskos (altgriechisch Βασιλίσκος, lateinisch Flavius Basiliscus; † 476) war als Usurpator oströmischer Kaiser in den Jahren 475 und 476. Basiliskos war der Bruder der Kaiserin Verina und damit der Schwager des oströmischen Kaisers Leo I., der von 457 bis 474 regierte. Er war Konsul des Jahres 465 und Kommandeur bei dem fehlgeschlagenen Feldzug gegen den Vandalenkönig Geiserich im Jahr 468. In späteren Quellen wird Basiliskos in diesem Zusammenhang wahlweise Verrat oder Versagen vorgeworfen. Die Antipathie gegen den neuen Kaiser Zenon, dessen Legitimität umstritten war, führte Ende 474 zu einer Verschwörung im Palast, von der Zenon jedoch erfuhr, so dass es ihm noch gelang, am 9. Januar 475 aus Konstantinopel zu fliehen. Einen Tag später erhob man Basiliskos zum Kaiser, der mit Billigung des Senats den Thron bestieg. Im Hintergrund soll seine Schwester Verina die Fäden gezogen haben; jedenfalls war sie diejenige, die ihn krönte. Basiliskos wurde von Romulus Augustulus, der ab 31. Oktober 475 ebenfalls als Usurpator in Italien regierte, nach Ausweis einiger Inschriften wohl offiziell als Kollege anerkannt. Jedenfalls krönte Basiliskos seine Frau zur Kaiserin, seinen Sohn Marcus erhob er zum Caesar und wenig später zum Augustus (Mitkaiser). Als Zenon jedoch im Folgejahr mit einem starken Heer aus Isaurien zurückkehrte und vor Konstantinopel erschien, führte die Misswirtschaft des Basiliskos und die unter anderem aus dessen Religionspolitik resultierende Unzufriedenheit mit ihm dazu, dass er von seinen Truppen im Stich gelassen wurde. Basiliskos wurde unter maßgeblicher Beteiligung der Generäle Illus und Armatus gestürzt: Man öffnete Zenon die Tore, und dieser residierte ab Juli oder Anfang August 476 wieder in der Hauptstadt. Einige spätantike Quellen wie Malalas berichten, dass Basiliskos in den Schutzbereich einer Kirche floh, sich und seine Familie dann aber Zenon unter dem feierlichen Versprechen auslieferte, dass kein Blut vergossen werden würde. Zenon, heißt es, hielt sein Versprechen auf seine Weise: Er sandte seine Gefangenen nach Limna in Kappadokien und ließ sie dort in eine trockene Zisterne einmauern, wo sie verhungerten. Ob diese Geschichte stimmt, ist ungewiss; sicher ist nur, dass Basiliskos den Tod fand.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA