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Biberkriege

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Also known as Iroquois Wars, French and Iroquois Wars

1609–1701 wars between Hurons and Iroquois

Wikidata facts

Named after
beaver
Country
Canada
Image
Champlain's Battle with the Iroquois, Ticonderoga, July, 1609 (NYPL b12647398-79471).tiff
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start time
1609-07-00
end time
1701-08-04
Commons category
Beaver Wars
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Die Biberkriege, auch Franzosen- und Irokesenkriege genannt, waren eine ununterbrochene Folge von Konflikten, die zwischen 1640 und 1701 im östlichen Nordamerika zwischen der Konföderation der Irokesen und ihren mit Frankreich verbündeten Nachbarstämmen ausgetragen wurden. Die Auseinandersetzungen unter den Stämmen wurden schon früher ausgetragen, aber 1609 war zum ersten Mal ein Europäer, Samuel de Champlain, beteiligt. Die Irokesen versuchten, ihr Territorium auf das Gebiet der benachbarten Stämme, hauptsächlich Algonkin, auszudehnen, um so als Mittler im Fellhandel zwischen den Franzosen und den westlichen Stämmen auftreten zu können. Die Niederländische Westindien-Kompanie war der Hauptabnehmer für die Biberpelze und gleichzeitig Waffenlieferant für die Irokesen. Die Kriege waren auf beiden Seiten von extremer Brutalität geprägt und werden als eine der blutigsten Auseinandersetzungen in der Geschichte Nordamerikas betrachtet (zu nennen sei beispielsweise das , als von 30.000 Wendat nur 300 überlebten). Die Expansion der Irokesen unter der Führung des Mohawk-Stammes und die Vertreibung der unterlegenen Stämme veränderte die Stammesgeographie im gesamten Nordamerika. Die Auseinandersetzungen endeten 1701 mit dem Großen Frieden von Montreal. Unter vielen anderen waren die Stämme der Shawnee, Delaware und Dakota betroffen. Nach dem Verlust ihrer niederländischen Handelspartner verebbte die Expansionslust der Irokesen.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA