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Boris Tadić was the third president of the Republic of Serbia, serving as the country's head of state during an important period in Serbian history. His presidency was significant for Serbia's transition and its path toward integration with European institutions.
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Discography
Boris Tadić (serbokroatisch-kyrillisch Борис Тадић, ; * 15. Januar 1958 in Sarajevo, FVR Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina) war von Juli 2004 bis Mai 2012 serbischer Präsident. Der Psychologe war bis 2014 der Vorsitzende der Demokratska Stranka (Demokratische Partei). Das erste Mal wurde Tadić am 27. Juni 2004 zum Präsidenten Serbiens gewählt, den Amtsschwur legte er am 11. Juli desselben Jahres ab. Am 3. Februar 2008 wurde er für eine zweite, fünfjährige Amtszeit wiedergewählt und am 15. Februar legte er den Amtsschwur ab. Vor der Präsidentschaft war Tadić Minister für Telekommunikationswesen in der Bundesrepublik Jugoslawien und der Verteidigungsminister von Serbien und Montenegro. Tadić gilt als „liberal“ und steht wie vor ihm Zoran Đinđić für tief greifende innere Reformen des Landes. Er befürwortet einen Beitritt Serbiens in die Europäische Union, jedoch nur mit dem Kosovo als Teil Serbiens. Er wird als prowestlich angesehen und unterhält gute Beziehungen zur Russischen Föderation sowie den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union. Am 4. April 2012 erklärte er seinen vorzeitigen Rücktritt, um damit den Weg für die Neuwahl des Präsidenten parallel zu den Parlamentswahlen am 6. Mai 2012 freizumachen. Er unterlag bei der Wahl seinem Konkurrenten Tomislav Nikolić, den er bei den letzten beiden Wahlen geschlagen hatte, und wurde im November 2012 als Vorsitzender der Demokratischen Partei von Dragan Đilas abgelöst. Anschließend trat er aus der Demokratischen Partei aus und gründete eine neue Partei, die Nova demokratska stranka (Neue demokratische Partei), die später in (SDS, Sozialdemokratische Partei) umbenannt wurde.
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