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Chinese House

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landmark in Germany

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Chinesisches Haus. Zentrum eines isolierten, von Ph. F. Krutisch und J. L. Heydert im anglo-chinesischen Stil gestalteten Gartenbezirks im Süden des Rehgartens mit einem Labyrinth irregulärer Wege sowie regelmäßigen Partien in Hausnähe. Reizvoller „sinesisch“ dekorierter Zentralbau, 1754–57 nach Angaben Friedrichs II. von J. G. Büring errichtet, angeregt durch das um 1745 von E. Héré erbaute Türkische Trèfle im Schlosspark von Lunéville. Rest. 1990–93. Über kleeblattförmigem Grundriss um einen runden Mittelsaal drei Kabinette gruppiert, zwischen denen jeweils nach außenoffene Säulenhallen angeordnet sind. Das reich vergoldete Äußere mit geschweiftem Zeltdach auf Stützen in Form von Palmbäumen. Der elegante, 1755–56 durch J. P. Benckert und J. G. Heymüller ausgeführte Skulpturenschmuck von märchenhaft fremdartigem Reiz: die Säulenhallen bevölkert von lebensgroßen, abwechslungsreich gruppierten und austaffierten Chinesenfiguren aus vergoldetem Sandstein, vor den Wänden der Kabinette aufspielende Musikanten, die große Dachlaterne bekrönt von sitzendem Mandarin mit Sonnenschirm. Die Deckenmalerei der Vorhallen um 1900 erneuert. – Innen im prächtigen kreisrunden Hauptsaal Stuckmarmor und Stuckaturen von C. J. Sartori, illusionistische Deckenmalerei von Th. Huber nach Entwürfen von B. N. Le Sueur, elegante chinesische Gesellschaft in exotischer Kulisse. In zwei Kabinetten die historische Wandbespannung rekonstruiert.

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