Chinesische Kanzleischrift
Sign in to saveAlso known as lìshū, slave script, Qin li, 秦隸
eine der fünf Hauptkategorien der chinesischen Kalligrafie
Wikidata facts
- Country
- Eastern Zhou
- Based on
- seal script
- Image
- 鄉-clerical-han.svg
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- native label
- 례서
- Commons category
- Clerical script
- described by source
- Gujin Tushu Jicheng
- language of work or name
- Old Chinese
- inception
- 0207-00-00
- end time
- 0420-00-00
- derivative work
- semi-cursive script
- first appearance
- Warring States period
Sources (3)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Die Kanzleischrift (chinesisch 隸書 / 隶书, Pinyin lìshū, Zhuyin ㄌㄧˋ ㄕㄨ, Jyutping dai6syu1) ist eine der fünf Hauptkategorien der chinesischen Kalligrafie. Die chinesische Kanzleischrift wurde entwickelt, um mit einer schneller auszuführenden Schrift die Menge an offiziellen Dokumenten in den Kanzleien zu bewältigen. Der Legende zufolge soll ein Gefängniswärter aus der Qin-Dynastie namens Cheng Miao (程邈) die Kanzleischrift durch Abwandlung der Siegelschrift erfunden haben. Die Zeichen sind geradlinig strukturiert, eher breiter als hoch und weisen oft geschwungen auslaufende Einzelstriche auf. Diese Schrift war angenehmer zu schreiben als die Siegelschrift, und man sparte dadurch viel kostbare Zeit. Wegen ihrer guten Lesbarkeit wird die Kanzleischrift in China bis heute zum Beispiel für Überschriften, auf Plakaten und in der Werbung eingesetzt. Siehe auch: Orakelknochen
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA