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Konfidenzintervall
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statistisches Intervall, das die Präzision eines Parameters (z. B. eines Mittelwerts) angibt
Research
722,374 papers- Redefining the confidence interval.International journal of occupational medicine and environmental health · 2004
- A confidence interval robust to publication bias for random-effects meta-analysis of few studies.Research synthesis methods · 2021
- Confidence Interval: Advantages, Disadvantages and the Dilemma of Interpretation.Reviews on recent clinical trials · 2024
- Confidence interval of percentiles in skewed distribution: The importance of the actual coverage probability in practical quality applications for laboratory medicine.Biochemia medica · 2019
- A Confidence Interval for the Difference Between Standardized Regression Coefficients.Multivariate behavioral research · 2024
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Ein Konfidenzintervall, kurz KI, (auch Vertrauensintervall, Vertrauensbereich oder Erwartungsbereich genannt) ist in der Statistik ein Intervall, das die Präzision der Lageschätzung eines Parameters (z. B. eines Mittelwerts) angeben soll. Das Konfidenzintervall gibt den Bereich an, der mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (der Überdeckungswahrscheinlichkeit) den Parameter einer Verteilung einer Zufallsvariablen einschließt.Ein häufig verwendetes Konfidenzniveau ist 95 %. Die häufig anzutreffende Formulierung, dass der wahre Wert mit 95 % Wahrscheinlichkeit im für die vorliegende Stichprobe berechneten Konfidenzintervall liegt, ist streng genommen nicht korrekt, da der wahre Wert keine Zufallsgröße, nicht stochastisch ist. Stochastisch sind vielmehr die obere und untere Grenze des Konfidenzintervalls. Folglich lautet die korrekte Formulierung: Bei der Berechnung eines Konfidenzintervalls mit einem bestimmten Schätzverfahren enthält es den wahren Wert mit 95 % Wahrscheinlichkeit. Es handelt sich nicht um eine Eigenschaft des Intervalls, sondern des Verfahrens. Wird es für viele Stichproben aus derselben Grundgesamtheit wiederholt, so sollte es Konfidenzintervalle liefern, die den wahren Wert näherungsweise mit einer dem Konfidenzniveau entsprechenden relativen Häufigkeit überdecken. Das Schätzen von Parametern mit Hilfe von Konfidenzintervallen wird Intervallschätzung genannt, die entsprechende Schätzfunktion ein Bereichs- oder Intervallschätzer. Ein Vorteil gegenüber Punktschätzern ist, dass man an einem Konfidenzintervall direkt die Signifikanz ablesen kann: ein für ein vorgegebenes Konfidenzniveau breites Intervall weist auf einen geringen Stichprobenumfang oder auf eine starke Variabilität in der Grundgesamtheit hin. Abzugrenzen von Konfidenzintervallen sind Prognoseintervalle sowie .
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