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cached 2027h agoKey facts
- Ancient site.image
- File:Kizkalesi_Mädchenburg_3.jpg
- Ancient site.caption
- Fortress of Corycus
- Ancient site.map_type
- Turkey
- Ancient site.map_size
- 290
- Ancient site.location
- Mersin Province, Turkey
via Wikipedia infobox
Wikidata facts
- Instance of
- archaeological site
- Country
- Turkey
- Located in
- Mersin Province
- Time zone
- UTC+03:00
- Image
- Korykos Zisterne01.jpg
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- Commons category
- Korykos
- heritage designation
- Tentative World Heritage Site
- native label
- Κώρυκος
- located in/on physical feature
- Mediterranean Region
Sources (2)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Korykos (altgriechisch Κώρυκος, lateinisch Corycus) war eine antike Stadt an der Küste Kilikiens. Sie lag beim heutigen türkischen Ferienort Kızkalesi im Bezirk Erdemli in der Provinz Mersin. Der Ort ist seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. bekannt und gehörte zunächst zum Seleukiden-, dann zum Römischen Reich. Nach einer unruhigen Zeit unter der Kontrolle der kilikischen Piraten war der Ort unter byzantinischer Herrschaft und blühte in christlicher Zeit wirtschaftlich auf. Im 10. und 11. Jahrhundert verfiel die Stadt, bis 1099 Byzanz die Landburg errichtete. Es folgte ab dem 12. Jahrhundert die Zugehörigkeit zum Königreich Kleinarmenien mit der Erbauung der Seefestung, später zu Zypern, bis die Stadt schließlich von Karamaniden, Mamluken und 1482 vom Osmanischen Reich erobert wurde. Seit dem 19. Jahrhundert war das Raue Kilikien Ziel vieler westlicher Reisender und Archäologen. Ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt Korykos mit ihren Bauwerken und Inschriften eingehend erforscht.Von der bedeutenden Hafenstadt sind heute ausgedehnte, in großen Teilen stark überwachsene Ruinenfelder zu sehen. Dazu gehören zahlreiche Kirchen, Reste der Stadtmauer und drei weitläufige Nekropolen mit Felsengräbern und Sarkophagen. Als Ruinen erhalten sind die Land- und die Seeburg aus spätbyzantinischer beziehungsweise armenischer Zeit. Aus römischer Zeit sind nur wenige Gebäudereste vorhanden, in den christlichen Bauten und vor allem in der Landburg sind jedoch zahlreiche Bauteile aus früherer Zeit als Spolien verbaut. Seit 2014 steht Korykos auf der Tentativliste der Bewerber um den Status als Kulturwelterbe der UNESCO.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
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