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Crailsheim () is a town in the German state of Baden-Württemberg. Incorporated in 1338, it lies east of Schwäbisch Hall and southwest of Ansbach in the Schwäbisch Hall district. The city's main attractions include two Evangelical churches, a Catholic church, and the 67 metre tower of its town hall.
Crailsheim is a town in Baden-Württemberg, Germany, that was formally established in 1338 and is located in the Schwäbisch Hall district between Schwäbisch Hall and Ansbach. The town is known for its historical religious buildings, including two Evangelical churches and a Catholic church, as well as its distinctive 67-meter town hall tower.
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Crailsheim () is a town in the German state of Baden-Württemberg. Incorporated in 1338, it lies east of Schwäbisch Hall and southwest of Ansbach in the Schwäbisch Hall district. The city's main attractions include two Evangelical churches, a Catholic church, and the 67 metre tower of its town hall.
==History== Crailsheim is famed for withstanding a siege by forces of three imperial cities - Schwäbisch Hall, Dinkelsbühl, and Rothenburg ob der Tauber - lasting from 1379 until 1380, a feat which it celebrates annually. Crailsheim became a possession of the Burgrave of Nuremberg following the siege. In 1791 it became part of the Prussian administrative region, before returning to Bavaria in 1806 and becoming a part of Württemberg in 1810.
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leo-bw.de →Das 109,08 qkm umfassende Gebiet der Großen Kreisstadt Crailsheim im Osten des Landkreises Schwäbisch Hall erstreckt sich zum größten Teil in der Hohenloher-Haller Ebene. Naturräumlich gehört der nordwestliche Randbereich den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen und – nahtlos anschließend – der Südosten der Frankenhöhe an, während der äußerste Norden in die Kocher-Jagst-Ebenen hineinragt. Den höchsten Punkt weist das Terrain mit etwa 542 m NN im Pfarrholz auf der Frankenhöhe östlich Westgartshausen auf, die tiefste Stelle befindet sich mit ungefähr 361 m NN unterhalb des Baierlessteins, wo die in Süd-Nord-Richtung fließende Jagst die nördliche Stadtgrenze passiert. Bereits 1937 wurde das 182,6 ha große Naturschutzgebiet Reusenberg ausgewiesen. Crailsheim erhielt 1338 durch Kaiser Ludwig den Bayern das Stadtrecht. Von der Stadtbefestigung, die das unregelmäßige Rechteck der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten Altstadt an der Jagst umschloss, sind nur noch Reste erhalten. Die einst brandenburgisch-ansbachische Amtsstadt war seit 1810 Sitz des württembergischen Oberamtes bzw. des bis Ende 1972 bestehenden Landratsamtes Crailsheim. Die heutigen Stadtteile fielen 1806 weitgehend an Bayern und 1810 vollständig an Württemberg, das bereits 1802/03 einen Teil von Jagstheim an sich gezogen hatte. Zwischen Jahresbeginn 1971 und 1975 wurden sieben umliegende Gemeinden nach Crailsheim eingemeindet, das als ausgewiesenes Mittelzentrum seit dem 1. Januar 1973 zum Landkreis Schwäbisch Hall gehört. Die Große Kreisstadt Crailsheim ist flächenmäßig die größte und nach Einwohnerzahl die zweitgrößte Gemeinde des Landkreises Schwäbisch Hall. Sie umfasst ein Gebiet, das von Jagstheim entlang der Jagst bis Erkenbrechtshausen und von den Wäldern nördlich des Burgbergs bis auf den Höhenrücken der Crailsheimer Hardt reicht. Crailsheim bildet nach dem Regionalplan einen Verdichtungsbereich im ländlichen Raum und erfüllt als Mittelzentrum zahlreiche zentrale Funktionen. Bei Jagstheim nimmt die Jagst den Degenbach und die Speltach auf und tritt in die Crailsheimer Bucht ein, die sie und ihre Nebenbäche im Gips- und Unterkeuper ausgeräumt haben. Weidenbach und Hammerbach entwässern den Osten der Crailsheimer Bucht, die Maulach die Westhälfte. Die mehrheitlich mit stumpfem Winkel in die Jagst einmündenden Bäche weisen auf die frühere Entwässerung in südliche Richtung hin. Das Flusssystem der Ur-Jagst entwässerte vor etwa zehn Millionen Jahren (auf höherem Niveau) nach Süden zur Donau. Die Entwässerung wurde erst danach von der Jagst nach Norden umgelenkt. Bei der Wiesmühle erreicht die Jagst den Unterkeuper, das Tal wird schmäler und der Flusslauf gestreckter. Links und rechts des Flusses sind würmeiszeitliche Talterrassen etwa 10 Meter über dem heutigen Flussniveau erhalten geblieben. Nördlich des Stadtgebiets von Crailsheim schneidet sich die Jagst tief in den Oberen Muschelkalk ein und durchfließt ein enges, steilwandiges Muschelkalktal. Rund 70 Meter sind die weit ausholenden Talmäander in die Hohenloher Ebene eingesenkt. Bei der Heldenmühle versickerte früher ein Großteil des Jagstwassers im Bereich der Crailsheim-Kirchberger Verwerfung, ehe die Klüfte im Flussbett 1914 abgedichtet wurden. Bis kurz nach dem Prallhang des Baierlessteins verläuft entlang des Jagsttals die nördliche Gemeindegrenze. An der Jagst unterhalb des Baierlessteins liegt mit 360 Meter über Normalnull der tiefste Punkt der Gemeinde. Die Crailsheimer Bucht wird im Südwesten von den Randhöhen der Ellwanger Berge begrenzt: den Burgberg-Vorhöhen mit der Speltachbucht. Der Rand der Crailsheimer Bucht und das Burgberggebiet liegen im Bereich von Mergeln des Gipskeupers, die von Dolomitsteinbänken durchzogen sind. Unter diesen spielt der Acrodus-Corbula-Horizont (Engelhofer Platte) für den Aufbau der Landschaft eine wichtige Rolle. Es handelt sich zwar um eine nur 2–4 Meter mächtige Bankfolge, die aber in Nordostwürttemberg und besonders um den Burgberg herum weite Verebnungen formt.
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