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Wallhausen ( German pronunciation: [ˈvalˌhaʊzn̩]) is a municipality in the district of Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg in Germany.
It contained the village of Hengstfeld and its hamlets of Asbach, Roßbürg and Schönbronn, incorporated into Wallhausen on 1 July 1974.
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leo-bw.de →Das 25,47 qkm große Gemeindegebiet von Wallhausen im Osten des Landkreises Schwäbisch Hall gehört naturräumlich zur Hohenloher-Haller Ebene, einer schwach modellierten Gäuplatte mit Lößüberdeckung auf Lettenkeuperuntergrund. Mit etwa 475 m NN weist das Gelände im Eichholz östlich von Hengstfeld seinen höchsten, mit bis zu ungefähr 411 m NN südlich von Rot am See seinen tiefsten Punkt auf. Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges ließen die Fürsten von Schwarzenberg ab 1701 das Schloss in Michelbach an der Lücke in der bis heute erhaltenen Form als Sitz eines Amtmanns wieder errichten. Der 1455 urkundlich erstmals erwähnte Namenszusatz von Michelbach bezieht sich auf eine Lücke in der ab 1430 errichteten, nahe gelegenen Rothenburger Landhege, dem Grenzsicherungswerk der Reichsstadt. 1806 fiel das ganze heutige, teils ansbachisch-preußische, teils schwarzenburgische, teils auf viele andere Herren zersplitterte Gemeindegebiet an Bayern, 1810 an Württemberg. Zunächst war Blaufelden, ab 1811 Gerabronn und ab 1938 Crailsheim die zuständige Oberamts- bzw. Kreisstadt. Die drei selbständigen Gemeinden Hengstfeld, Michelbach an der Lücke und Wallhausen, die seit Jahresbeginn 1973 zum Landkreis Schwäbisch Hall gehörten, bildeten am 1. Juli 1974 durch Vereinigung die neue Gemeinde Wallhausen. Die 1756/57 erbaute einstige Synagoge in Michelbach wurde 1982 bis 1984 restauriert, im Inneren rekonstruiert und als Dokumentationszentrum für die Geschichte der Juden in der Region Franken eingerichtet. An der Grenze zu Bayern, circa 26 Kilometer nordöstlich von Schwäbisch Hall und 8,5 Kilometer nördlich von Crailsheim, liegt die Gemeinde Wallhausen. Das mit 2547 Hektar vergleichsweise kleine Gemeindegebiet gehört strukturell zum ländlichen Raum, wobei der Kernort entlang der Entwicklungsachse Crailsheim-Blaufelden zu liegen kommt. B 290 und L 2218 verbinden Wallhausen mit der Kreisstadt, das nahe gelegene Wirtschaftszentrum Crailsheim wird ebenfalls über die B 290 erreicht, die auch zum Gewerbegebiet und zur A 6 bei Satteldorf führt. Die Gemeinde liegt am Ostrand der Hohenloher-Haller Ebene, im Vorland der Keuper-Schichtstufe zur Frankenhöhe. Die weite, leicht wellige Ebene nimmt den größten Teil des Gebiets nordöstlich von Wallhausen ein. Sie wird im Südosten durch den Keuperstufenrand der Frankenhöhe begrenzt. Dort liegt im Eichholz östlich von Hengstfeld mit 475 Meter über Normalnull der höchste Punkt der Gemeinde. Im Nordwesten folgt nach einem schwach ausgeprägten Höhenzug eine circa 30 Meter hohe Geländestufe hinab zur weiten Ebene Richtung Rot am See. Der Höhenzug mit der Anhöhe Fuchsbiegel südlich der Linie Limbach-Kühnhard-Reubach ist ebenfalls Teil der Keuperschichtstufe des Mittelkeupers. Die Wiederholung der Schichtstufe hat zwei Gründe. So hat der im Oberlauf »Brettach«, im weiteren Verlauf »Weidenbach« beziehungsweise »Reinach« genannte Seebach die weite Michelbacher Stufenrandbucht in den Stufenanstieg und die Keuperebene eingegraben. Dieses von Nordosten nach Südwesten beziehungsweise Süden weisende Muldental deutet auf die einstige danubische Ausrichtung des Gewässersystems hin. Von Nordosten her hat die nördlich des Gemeindegebiets entspringende Tauber das Tal ›geköpft‹. Sie fließt über den Main dem Rhein zu, während die Brettach (Seegraben) zum Neckarsystem zählt. Zudem führt eine tektonische Verwerfung bei Schainbach zu einer Höhenverschiebung der geologischen Schichten. Die Brettach gräbt sich ab Wallhausen als »Weidenbach« Richtung Norden in den Oberen Muschelkalk ein. Das dort ausgebildete Kerbsohlental weist mit harten Talkanten, steilen Talhängen, einem flachen Talboden und großen Talschlingen alle Merkmale typischer Muschelkalktäler auf. Wo das Tal die Schainbacher Verwerfung erreicht, tauchen die Muschelkalkschichten in den Untergrund, das Tal öffnet sich als sanfte Talmulde hin zum ehemaligen Roten See und zur weiten Ebene südlich von Rot am See. Hier schließlich liegt auf 412,2 Metern über Normalnull der tief
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