Cyclovoltammetrie
Sign in to saveAnalytisches Verfahren für chemische Prozesse
Article · Deutsch
Die Cyclovoltammetrie, auch zyklische Voltammetrie oder Dreieckspannungsmethode genanntes analytisches Verfahren, mit dem man verschiedene Elektrodenprozesse untersuchen kann. Bei der zyklischen Voltammetrie wird an die Arbeitselektrode in einem Elektrolyten erst ein linear ansteigendes oder abfallendes und anschließend ein rückläufiges Potential angelegt. Von diesem dreieckförmigen oder sägezahnförmigen Spannungsverlauf kommt die Bezeichnung Dreieckspannungsmethode. Wenn sich an der Arbeitselektrode ein elektrochemisch aktiver Stoff befindet, wird dieser bei einem charakteristischen Potential oxidiert oder reduziert. Der Spannungswert zwischen dem Oxidations- und dem Reduktionspeak gibt das Normalpotential einer elektrolytischen Reaktion an und somit Rückschluss auf die enthaltenen Spezies. Neben der Stoffidentifikation in der analytischen Chemie ist die Cyclovoltammetrie eine wichtige Methode zur Charakterisierung von elektrochemischen Katalysatoren.
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