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Dilbat
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Also known as Tell ed-Duleim, Tell al-Deylam

sumerische Kleinstadt am Ostufer des Euphrat

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Place details

Locality
عشائرالبدير
Region
محافظة النجف
Country
العراق

via OpenStreetMap · GeoNames

Key facts

Ancient site.name
Dilbat
Ancient site.map_type
Iraq
Ancient site.relief
yes
Ancient site.map_size
200
Ancient site.location
Babil Governorate, Iraq
Ancient site.type
settlement
Ancient site.excavations
1879, 1989, 2017-2023
Ancient site.archaeologists
Hormuzd Rassam, J. A. Armstrong, Maryam Omran, Haider Almamor
Ancient site.condition
Ruined
Ancient site.ownership
Public
Ancient site.public_access
Yes

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Country
Iraq
Time zone
UTC+03:00
Image
Hammurabi's Babylonia 1.svg
Show 3 more facts
culture
Sumer
Commons category
Dilbat
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Dilbat (heute Tell ed-Duleym) war eine sumerische Kleinstadt südöstlich von Babylon am östlichen Euphratufer. Im Stadtzentrum stand die Zikkurat der Uraš, einer Erd-Göttin, die auch im Gilgameš-Epos Erwähnung fand. Die Gründung Dilbats fällt in die zweite Phase des Frühdynastikums, etwa um 2700 v. Chr. Die Siedlung wurde dann mindestens in der Zeit des Reiches von Akkad, große Teile des zweiten Jahrtausends v. Chr., in der Zeit der Sassaniden und in frühislamischer Zeit bewohnt. Dilbat war vor allem als Produktionsstätte landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere Weizen, bedeutsam. Der Fundort besteht aus zwei Tells, wobei der westliche die Überreste aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend und später enthält und ein größerer östlicher aus den Überresten früherer Epochen besteht. Ausgrabungen fanden zunächst unter Leitung Hormuzd Rassams statt, der unter anderem einige Tontafeln mit neubabylonischer Schrift entdeckte. Ende der 1980er Jahre arbeitete das University of Chicago Oriental Institute in Dilbat. Heute ist Dilbat vor allem für seine Tontafeln bekannt, die bei immer noch stattfindenden illegalen Raubgrabungen gefunden werden und auf den Schwarzmarkt gelangen.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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